MTV mit den Staffeln stark bei der DM

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Sechs Aalener Athleten bei den Kurzbahnmeisterschaften in Berlin.

Sechs Schwimmerinnen und Schwimmer des MTV Aalen inklusive Trainer hatten sich aufgemacht, an den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Berlin teilzunehmen.

Die hohen Qualifikationsnormen machten im Vorfeld zwar allen zu schaffen, trotzdem konnten sich gleich drei Staffeln und Friederike Hoyer, auf ebenfalls drei Strecken, bei diesem qualitativ hochwertigen Wettkampf qualifizieren.

Herausragend an diesem Wettkampf waren die Teamleistungen in den Staffeln. Vielleicht lag es auch an dem deutschen Ausnahmeschwimmer Marco Koch, der vor seinem Weltrekord über 200 Meter Brust, mit den Aalenern einen Termin vereinbart hatte und diesen dort viel Mut zusprach. So ging der MTV Aalen in der Besetzung Friederike Hoyer, Denis Bachtinov, Tobias Kohler und Laura-Maria Gold auf der 4x50-Meter-Lagenstaffel an den Start. In erstklassigen 0:31,69 Minuten ging Friederike die 50 Meter Rücken an und übergab an den in den Startlöchern stehenden Denis Bachtinov. Dieser sprintete in einer neuen persönlichen Bestzeit von schier unglaublichen 0:29,84 Minuten durch die Bruststrecke. Bachtinov übergab an der Matte an den Sprintstar Tobias Kohler, der sogleich auf 50 Meter Schmetterling das Tempo vorgab. Kohler sprintete in einer Zeit von 0:27,84 Minuten durch das Wettkampfbecken in Berlin und gab an die Schlussschwimmerin Laura-Maria Gold ab. Laura setzte von Beginn an den Lauf unter Druck und brachte die MTV-Staffel mit einer Gesamtzeit von 1:57,09 Minuten auf einen guten 29. Platz.

Nach dieser für den MTV sehr gut verlaufenen Staffel wollten die "Mädels" auf der 4x50-Meter-Freistilstaffel das gute Resümee weitertragen. Als Startschwimmerin wurde diesmal Laura-Maria Gold auserkoren. Laura sprintete in tollen 0:28,52 Minuten durch die ersten 50 Meter und gab anschließend auf Vanessa Dambacher ab. Vanessa konnte mit einem kräftigen Antritt die Staffel auf Kurs bringen. Sie durchschwamm die Freistilbahn in sehr starken 0:28,36 Minuten und schickte Friederike Hoyer ins Rennen. Friederike schwamm mit 0:27,24 Minuten zu einer guten Zwischenzeit und übergab an Schlussschwimmerin Victoria Broer. Broer gab von Anfang an alles und sicherte mit einer starken Zeit von 0:29,94 Minuten der Staffel einen 36. Platz mit einer Gesamtzeit von 1:54,06 Minuten.

Kohler bricht Vereinsrekord

Als dritte Staffel gingen vier Schwimmerinnen und Schwimmer auf der 4x50-Meter-Freistilstaffel an den Start. Abermals ging Laura-Maria Gold mit einer Zeit von 0:28,78 Minuten vorneweg. Denis Bachtinov der an Position zwei startete, legte sich so richtig in Zeug und schwamm mit 0:24,02 Minuten eine neue persönliche Bestzeit. Der nach ihm startende Tobias Kohler meldete mit einer unglaublich schnellen Zeit von 0:24,00 Minuten einen neuen Vereinsrekord beim MTV Aalen an. Zum Schluss übernahm Friederike Hoyer und beendete die Staffel mit einer starken Zeit von 0:26,93 Minuten. Mit einer tollen Gesamtzeit von 1:43,73 Minuten belegte die MTV-Staffel den 28. Platz.

Rekorde auf Langstrecken

Friederike Hoyer ließ es sich nicht nehmen weitere Vereinsrekorde zu schwimmen. So legte sie auf den langen 1500 Metern Kraul ein Bilderbuchrennen hin. In einem konstant hohen Tempo durchschwamm sie Bahn für Bahn und schlug mit einem neuen Vereinsrekord von 17:37,79 Minuten zu einem tollen 29. Platz an. Auch über die 800 Meter Freistil überzeugte Hoyer voll und ganz. So erreichte sie mit dem 33. Platz eine super Platzierung in einem neuen Vereinsrekord von 9:10,36 Minuten.

Auch Cheftrainer Peter Rothenstein war mit den Leistungen seines Teams sehr zufrieden. Lediglich die Wette mit dem SSF Bonn, dass die MTVler 4x50-Meter-Lagenstaffel vor dem Bonner Schwimmverein anschlagen würde, machte ihn nicht so glücklich, da der Wetteinsatz 400 Meter Schmetterling für den Verlierer bedeutete. So freuen sich die Schwimmerinnen und Schwimmer des MTV Aalen umso mehr, ihren Cheftrainer Peter Rothenstein bei diesen 400 Metern Schmetterling im Aalener Hallenbad anzufeuern. Trotzdem hat die Wette allen Spaß gemacht und gab für beide Teams einen extra Schub Motivation.

Im Großen und Ganzen sehr gute Team- und Einzelleistung bei der Kurzbahn-DM in Berlin, wenn man bedenkt, dass der MTV Aalen nur neun Stunden Wassertraining in der Woche hat.

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