Muffigellauf klatschnass – aber toll

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Johannes Großkopf, Tina Schellhammer und Gerlinde Herr siegen im Hauptlauf über die zehn Kilometer – der Wettkampf war geprägt vom Regen.

Tina Schellhammer, Gerlinde Herr (beide gleiche Zeit) und Johannes Großkopf siegten beim insgesamt 16. Hüttlinger Muffigellauf, der erstmalig im Rahmen des Ostalb-Laufcups stattfand. Das Wetter meinte es nicht gut mit den vielen Läufern. Um kurz vor 15 Uhr öffnete der Himmel seine Schleusen und es schüttete teilweise wie aus Kübeln.

Schon im Trockenen ist die neue Streckenführung, erstmals ging der Muffigellauf raus aus Hüttlingen und unter anderem nach Seitsberg, alles andere als einfach. Der Regen erschwerte die Bedingungen noch etwas: "Die Strecke war richtig schön zum Laufen. Dadurch, dass der ein oder andere Feldweg durch den Regen ziemlich nass war, musste man in den Kurven schon etwas aufpassen, dass man nicht ausrutscht. Ich glaube am Ende gab es niemanden, der noch saubere Füße oder Klamotten hatte. Ansonsten war aber alles top – und für das schlechte Wetter kann ja niemand etwas", so der aus Schwäbisch Gmünd stammende Sieger Johannes Großkopf, der den zehn Kilometer langen Hauptlauf in 34:02 Minuten meisterte.

Rund 570 Läuferinnen und Läufer waren bei den 17. Muffigelläufen dabei – ein neuer Rekord. Über 300 davon gingen dabei beim Hauptlauf "Lauf am Kocherknie" an den Start. Von Beginn an war Johannes Großkopf in Führung – doch bei diesem Rennen hatte er eine starke Konkurrenz. Denn nur eine gute halbe Minute nach Großkopf kamen Tobias Babel (34:37 Minuten, Stadtwerke Tübingen) und Luel Gebrengus (34:40 Minuten, Crailsheim) ins Ziel.

Bei den Damen ging es noch wesentlich enger zu. Tina Schellhammer (EnBW ODR) und Gerlinde Herr (DJK Schwäbisch Gmünd) lieferten sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen und am Ende kamen beide zeitgleich nach 44:32 Minuten ins Ziel. Gut eine Minute später überquerte Heike Strobel (45:38 Minuten, EnBW ODR) als Dritte die Ziellinie. Im Zielbereich sorgte Streckensprecher DJ INDI für richtig gute Stimmung.

Streckenführung kommt gut an

Einer der vielen Teilnehmer war Ulrich Maihöfer aus Hüttlingen: "Der Lauf war sehr schön, mit einer sehr abwechslungsreichen Strecke. Mal Asphalt, dann Waldboden. Es war ein prima Muffigellauf – nur der Regen hätte nicht sein müssen. Wobei es so immer noch besser war, als wenn es sehr schwül gewesen wäre." Auch AOK-Geschäftsführer Josef Bühler war von der Streckenführung des Muffigellaufs absolut begeistert: "Der Lauf war landschaftlich herrlich – von Asphalt über Schotter und Waldwegen war alles dabei. Es hat zwar dauerhaft geregnet, aber es war dennoch angenehm zu laufen."

Für das schlechte Wetter kann ja niemand etwas.

Johannes Großkopf Sieger im Hauptlauf

Wetter fordert keine Verletzten

Trotz des schlechten Wetters und den daraus resultierenden schwierigen Bedingungen kamen letztlich alle heil an. Organisator Markus Angstenberger zog am Ende der Veranstaltung ein sehr positives Fazit: "Dass trotz des Regens so viele Läuferinnen und Läufer an den Start gingen, ist natürlich klasse. Die Rückmeldung der Läufer bezüglich der neuen Strecke war absolut positiv. Mit dem Tag sind wir mehr als zufrieden."

Auch Eduard Rup, seinerseits erster Vorsitzender des TSV Hüttlingen, war mit dem Ablauf des diesjährigen Muffigellauf sehr zufrieden: "Ein großes Kompliment an alle, die den Muffigellauf organisiert haben. Über 70 Leute waren im Einsatz, ein großes Dankeschön dafür. Gratulation an alle Teilnehmer, die für spannende Wettbewerbe gesorgt haben." Im nächsten Jahr dann hoffentlich bei deutlich angenehmeren Wetter.

Tim Abramowski

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