3:2 nach 0:2: DJK Gmünd mit Last-Minute-Sieg

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Foto: Jan-Philipp Strobel

DJK Gmünd siegt nach schwachem Start mit 3:2 gegen den MTV Ludwigsburg.

Schwäbisch Gmünd. Es war ein Spiel, das kurioser nicht hätte sein können. Während die DJK Gmünd anfangs gegen den MTV Ludwigsburg kein Land sah, kam die Wende gegen Ende des dritten Satzes. Ab dann standen alle Segel Richtung Sieg gesetzt. Davor hatte kaum mehr jemand an die Wende geglaubt.

Denn zu Spielbeginn legte die DJK wieder die bereits bekannte Anfangsschwäche an den Tag, was dem MTV Ludwigsburg bereits recht schnell eine Führung bescherte. So setzte sich der MT im ersten Durchgang mit 25:20 durch.

Im zweiten Satz gingen beide Mannschaften anfangs im Gleichschritt voran, ehe die Ludwigsburgerinnen sich beim Stand von 6:8 erstmals leicht absetzen konnten. Die DJK versuchte immer wieder über Alisia Weber zum Erfolg zu kommen, doch der MTV-Block wartete bereits auf den Ball und erzielte daraufhin locker die Punkte. DJK-Trainer Hannes Bosch nahm eine Auszeit, was Wirkung zeigte. Doch dann war bald die Zeit der Gäste angebrochen. Ab dem 13. Punkt der DJK sahen die Gmünderinnen kein Land mehr, Ludwigsburg versenkte einen Ball nach dem anderem im DJK-Feld und erhöhte ohne Gnade auf 23:13. Die Gäste spielten insgesamt einfach viel routinierter und eingespielter, fanden immer die Lücke im DJK-Feld. Die DJK konnte außer den Punkt zum 14:23, wenig entgegenbringen. Am Ende siegte Ludwigsburg klar mit 25:14.

Und so ging es auch im dritten Satz weiter. Egal ob Alisia Weber, Hannah Werner oder Svenja Baur, die Annahmefehler der DJK bescherten dem MTV schnell eine 4:0-Führung. Die Zuspiele der Gmünderinnen kamen nicht auf den Punkt, während Ludwigsburg auch mit dem Block der DJK kaum Probleme hatte. Auch beim 3:6 und 7:10 lief die DJK einem Rückstand hinterher und so schnell konnte man bei den Einhörnern gar nicht schauen, so schnell versenkte der MTV den nächsten Angriff im DJK-Feld, die Spielzüge waren kaum länger als einen Ballwechsel. Hannah Werner holte beim 10:13 den Aufschlag für die DJK zurück, doch schon der nächste Angriff landete wieder im DJK-Feld und so ging es weiter. Über 14:17 hatte die DJK kurz einen Lichtblick, aber die MTV-Abwehr nahm den starken Aufschlag von Franziska Rettenmaier problemlos an und versenkte den Gegenangriff blitzschnell im Feld. Beim 19:19 schaffte es Svenja Baur dann mit einem Angriff den Bann zu brechen und erstmals auszugleichen, woraufhin Alisia Weber den Aufschlag zur 20:19-Führung verwandelte. Die DJK kam nun erstmals wieder in Fahrt und ging mit 23:20 in Führung, ehe der MTV-Trainer die Auszeit nahm. Beim 24:20 hatte die DJK erstmals in der Partie den Satzball und der Block holte den Punkt zum 25:20.

Auch im vierten Satz gab zunächst die DJK den Ton mit der 4:1-Führung an. Auch beim 13:10 konnte die DJK die Führung aufrechterhalten. Alisia Weber erhöhte auf 14:10. Aber die Gäste fingen sich wieder und kamen beim 19:18 wieder heran, ehe die groß gewachsene Diagonalspielerin den Ausgleich erzielte. Aber die DJK behielt die Nerven und Paloma-Rebecca Kraft erzielte schließlich den Punkt zum 25:20.

Im fünften Satz spielte die DJK wie verwandelt auf und ging von Beginn an in Führung. Diese wurde letztlich auch nicht hergegeben. Jan Philipp Strobel

DJK: Grün, Baur, Weber, Denzinger, Kraft, Rettenmaier, P. Arnholdt, Stangl, Nanz, Liss, Werner, Haag, Plewe.

Foto: Jan-Philipp Strobel
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