Niederlage als „Strafe“

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DJK-Trainer Christian Hohmann. Foto: Jan-Philipp Strobel
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Die DJK Gmünd verliert erstmal ohne Satzgewinn mit 0:3 gegen Tübingen.

Tübingen

Es war eine durchweg schwache Leistung der DJK Gmünd, die das Ergebnis beim Förderverein Tübinger Modell am Ende auch deutlich werden ließ. Die Tübingerinnen siegten ungefährdet mit 0:3 und bescherten der DJK damit die zweite Niederlage in Folge. DJK-Trainer Christian Hohmann fordert nun: „eine Reaktion“ der Mannschaft.

Es zog sich schon durch die komplette Trainingswoche. „Wir haben schwach trainiert und in Tübingen die Quittung dafür bekommen“, so DJK-Trainer Christian Hohmann. Bislang hatte sich die DJK mehr als passabel durch die Saison gespielt. Bis zum Topspiel gegen Ludwigsburg in der vergangenen Woche war sie ungeschlagen. Dann unterlag man zwar, hätte allerdings dank einer guten Leistung durchaus einen Punkt oder mehr mitnehmen können. Doch nun folgte der Dämpfer. Eine schwache Leistung und ein gerechtes 3:0 für Tübingen. Dabei warnte der Trainer schon längere Zeit vor zu großem Hochmut nach dem tollen Saisonstart. „Wir hatten nahezu keine Vorbereitung, unsere Trainingswochen war auch immer wieder sehr durchwachsen und es fehlten oft Leute. Es war klar, dass sich das irgendwann auch rächen wird“, so Hohmann.

Dementsprechend zog sich die schlechte Trainingswoche auch gleich durch den ersten Satz. Tübingen ging hier recht schnell mit 11:6 in Führung. Die Gmünder Einhörner holten zwar nochmals auf zum 13:11 und versuchten noch weiter ranzukommen, doch: „wir konnten hier nichts mehr drauflegen“, und so ging wieder Tübingen voran. Am Ende war der Satz mit 25:16 deutlich.

Auch wenn der zweite Satz zuerst ausgeglichen war, konnte sich Tübingen ab Mitte des Satzes wieder absetzen. Es fehlte der DJK an Mentalität. Der Wille, sich nochmals hochzuziehen, fehlte. Und so war auch dieser Satz mit 25:19 deutlich.

Im dritten Satz stellte die DJK dann um. Sarah Körger rückte ins Zuspiel und dies schien auch kurz Wirkung zu zeigen. Beim Spielstand von 10:14 war die DJK erstmal in Führung. Aber die Tübingerinnen die Partie schnell um, ehe die DJK am Satzende wieder mit 21:20 in Führung lag. „Doch wir haben es nicht geschafft, hier zu Ende zu spielen“, sagte der Trainer. Auch die Aufschläge, mit denen die DJK sonst ins Spiel kommt, waren an diesem Tag schwach. Da auch am Ende die Angriffe keinen Erfolg mehr hatten, auch hier Tübingen mit 25:23 belohnt.

DJK-Trainer Christian Hohmann fasste zusammen. „Hier jetzt verloren zu haben, bricht uns nicht das Genick, wir sind jetzt nicht in Not. Allerdings erwarte ich nach dieser Leistung eine Reaktion der Mannschaft. Dass wir, angefangen im Training, wieder unsere Leistung abrufen. Dann ist nämlich auch ein Team wie Tübingen schlagbar.“ Jan-Philipp Strobel

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