Nina Krauss bewältigt die 18 800 Höhenmeter

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572 Kilometer und 18800 Höhenmeter: Nina Krauss aus Straßdorf überquerte bei der „23. Maxxis Bike Transalp“ in Riva del Garda die Ziellinie.

Die Straßdorferin erreicht bei der „23. Bike Transalp“ das Ziel in Riva del Garda am Gardasee.

Schwäbisch Gmünd-Straßdorf. Die Bike Transalp ist kein Sonntagsspaziergang. Doch es sind diese körperlichen und mentalen Strapazen, die das Abenteuer mit allen erlebten Eindrücken so einzigartig machen. Nach sieben harten, aber unvergesslichen Tagen mit insgesamt 572 Kilometern und 18800 Höhenmetern überquerte Nina Krauss aus Straßdorf die Ziellinie der „23. Maxxis Bike Transalp“ in Riva del Garda - allerdings ohne ihre Teamkollegin Nina Gunther, die das Rennen nach der 5. Etappe beenden musste. Sie hatte massive Magenprobleme.

Von Nauders nach Riva del Garda als Damenteam, das haben sich Nina Krauss und ihre Freundin Nina Gunther sowie über 600 weitere Mountainbiker vorgenommen. Dabei war das Wetter stets gnädig mit den Sportlern , was man von der Strecke nicht behaupten konnte. Die Strecke war ursprünglicher und rauer denn je. An drei Etappen mussten beispielsweise jeweils über 3100 Höhenmeter bewältigt werden. Die Etappen waren geprägt von kniffligen Trails und technischen Abfahrten, von langen und steilen Anstiegen, von einsamen Pfaden.

Für die beiden Ninas hätte die erste und heftige Etappe mit 97 km und 3160 Höhenmeter nicht besser laufen können, hier kamen sie als Dritte im Ziel in Livigno an. Die nächsten Etappen liefen auch sehr gut und sie kamen jeweils immer auf dem vierten Platz ins Ziel. Bei der sechsten Etappe konnte Nina Gunther dann nicht an den Start gehen. Der sicher geglaubte vierte Platz der Gesamtwertung war dadurch verloren. Nina Krauss fuhr die sechste Etappe dann allein, was mental noch schwerer war. Auf der finalen siebten Etappe starteten beide nochmals gemeinsam - mit dem Ziel, zusammen die Ziellinie in Riva zu erreichen.

Schwerer Anstieg zum Tremalzo

Doch an der ersten Verpflegung musste Nina Gunther aussteigen und konnte nicht mehr weiterfahren. Nina Krauss hatte das Glück, mit einer Gruppe weiterfahren zu können und den letzten schweren Anstieg auf den Tremalzo nicht allein bewältigen zu müssen.

Als Belohnung war dann die Finale Abfahrt, ein Klassiker über den legendären Tremalzo-Pass, Passo Nota und Passo Roccetta und schließlich auf der alten Ponale nach Riva hinunter. Über glücklich und von Emotionen überflutet erreichte Nina Krauss das Ziel. Hier wartete bereits ihre Teamkollegin und gratulierte Nina Krauss zum erfolgreichen Abschneiden.

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