Normannia holt den nächsten Sieg

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Fünf starke Minuten reichen der Normannia (weißes Trikot) gegen spielstarke Gäste aus Tübingen (blaues Trikot)

Normannia Gmünd schlägt die TSG Tübingen mit 3:2 - Fünf spektakuläre Minuten mit vier Toren

Schwäbisch Gmünd.

Ein teils spektakuläres Spiel haben die Zuschauer im Gmünder Schwerzer gesehen. Die Normannia besiegte die TSG Tübingen 3:2 - aber ob man so etwas schon einmal erlebt hat – vier Tore in fünf Minuten? Die Tore zwischen der 23. und 28. Minute dürfte bei den meisten der 150 Zuschauer noch lange für Gesprächsstoff gesorgt haben. Die Normannia führte 3:0, ließ die Gäste aus Tübingen aber noch auf 3:2 herankommen. Heraus kam ein erkämpfter und ein verdienter Sieg. Die Kicker um Trainer Zlatko Blaskic landen am Ende der Hinrunde auf dem zweiten Tabellenplatz.

Die Normannia fand nur schlecht ins Spiel, die Gäste aus Tübingen machten das Spiel und bestimmen auch in Punkto Härte die Partie. Ein erstes Lebenszeichen war der Kopfball von Alexander Aschauer in der 17. Minute, doch er war für den TSG-Keeper Lukas Weber kein Problem. Wenige Minuten später legte Aschauer zu einer guten Chance auf Ibrahim Jermain auf.

Das Spektakel beginnt

Und dann überschlugen sich die Ereignisse. In der 23. Minute das 1:0, als Kelecti Nkem allein aufs Tor zuläuft und auf Alexander Aschauer ablegt, der nur noch einschieben muss. Eine Minute später erzielt Alexander Aschauer aus einem Getümmel heraus das 2:0. Der Jubel der Gmünder Fans war noch nicht verstummt, da stand es durch Ibrahim Jermain 3:0, der einen Fehler in der Tübinger Hintermannschaft ausnutzen konnte. Der Spielverlauf war auf den Kopf gestellt.

Doch die Tübinger gaben nicht klein bei. Pirmin Glück nutzte ein Gewimmel vor dem Gmünder Tor und erzielt in der 28. Minute das erste Tor für die Gäste. In der 32. Minute brannte es lichterloh im Gmünder Strafraum, doch Valerio Avigliano konnte in letzter Sekunde den Treffer für Tübingen verhindern. Er verletzte sich dabei, konnte aber weiterspielen.

Noch vor dem Halbzeitpfiff musste die Normannia den Anschlusstreffer hinnehmen. Tim Steinhilber zog aus 20 Metern ab, der Ball hatte etwas Drive und Spin und flutsche Normannia-Keeper Yannick Ellermann durch die Hände. Dann in der 44. Minute fast noch das 4:2 für die Normannia, als Daniel Stölzel aussichtsreich scheitert.

Die zweite Hälfte war nicht so turbulent. Die Normannia hatte sich auf die Gäste wesentlich besser eingestellt, diese konnten kaum mehr Akzente setzen. Irgendwie war die Partie auf beiden Seiten zerfahren.

Weitere Chancen vergeben

Yannick Ellermann verhinderte in der 77. Minute den Ausgleich, als er einen Ball artistisch zur Ecke klären konnte. In der Schlussphase hätte die Normannia den Sieg klarer ausfallen lassen können, ja müssen. Der eingewechselte Luca Molinari flankte von rechts wunderbar nach innen, doch der Kopfball von Jermain Ibrahim traf den Oberkörper des gegnerischen Torwarts. Fabian Kianpour und Jermain Ibrahim hatten noch in den letzten Minuten die Möglichkeit, das Ergebnis zu erhöhen, doch es blieb beim 3:2. Ein Abseitstor von Marvin Gnaase kurz vor dem Abpfiff wurde zu Recht die Anerkennung verweigert. Ein Arbeitssieg, und trotzdem bleiben die drei Punkte nicht unverdient im Schwerzer.

Normannia Gmünd –

TSG Tübingen⋌ 3:2 (3:2)

Tore: 1:0, 2:0 Aschauer (23., 24.), 3:0 Ibrahim (26.), 3:1 Glück (28.), 3:2 Steinhilber (40.)

Normannia: Ellermann, Stölzel, Grupp, Aschauer (46. Molinari), Gnaase, Rakic, Rössler (Körner), Nkem (80. Ukela), Avigliano, Kianpour, Ibrahim (90. . Kubitzsch).

Schiedsrichter: Marvin Monninger

Zuschauer: 150

Stimmen nach dem Spiel

Alexander Aschauer, Torschütze Normannia: Es war eine verrückte erste Hälfte. Nach der Pause haben wir es versäumt, das vierte Tor zu machen. Es war trotzdem ein verdienter Sieg.

Michael Frick, Coach TSG Tübingen: Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Auf dieser Leistung können wir aufbauen. Ich war zufrieden, außer mit den drei Minuten Mitte der ersten Halbzeit. Leider fahren wir wieder ohne Punkte nach Hause. Das Spiel zeigt den Saisonverlauf: Wir arbeiten viel, und wird es doch nichts mit etwas Zählbarem.

Zlatko Blaskic, Trainer Normannia: In der ersten Hälfte war Tübingen die klar bessere Mannschaft. Es waren tolle drei Minuten Mitte vor der Pause. Dann haben wir nicht gut genug verteidigt und auch das vierte Tor zu schießen verpasst. Ich muss mit einer schlechteren Leistung mal mit drei Punkten zufrieden sein. Die Liga ist brutal, und doch ist es schön, nach 17 Spieltagen 36 Punkte ergattert zu haben.

Fünf starke Minuten reichen der Normannia (weißes Trikot) gegen spielstarke Gäste aus Tübingen (blaues Trikot)
Fünf starke Minuten reichen der Normannia (weißes Trikot) gegen spielstarke Gäste aus Tübingen (blaues Trikot)
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