Oberkochen/Königsbronner Kantersieg

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24.03.2022 - Handball - 1. Bundesliga LIQUI MOLY HBL - Saison 2021 2022 - 25. Spieltag: HC Erlangen Metropolregion Nürnberg HCE - FRISCH AUF Göppingen - / DaMa - Symbolbild Symbolfoto Feature Impression - Ball Handball auf Spielfeld Handballspielfeld Handballtor Tor *** 24 03 2022 Handball 1 Bundesliga LIQUI MOLY HBL Season 2021 2022 25 Matchday HC Erlangen Metropolregion Nürnberg HCE FRISCH AUF Göppingen DaMa Symbol Image Symbol Photo Feature Impression Ball Handball on Playing Field Handball Playing Field Handball Goal Goal

HSG Oberkochen/Königsbronn besiegt Altenbach II mit 43:21.

Königsbronn. Die HSG Oberkochen/Königsbronn gibt sich auch gegen den TV Altenstadt II keine Blöße und gewinnt haushoch mit 43:21 Toren. Maßgeblichen Anteil am Sieg hatten der überragende Gnatzig im HSG-Tor sowie Grohsler, Hafner und Schneider, die bei diesem wahren Schützenfest zusammen allein 26 Mal einnetzten.

 

Den Grundstein für den Sieg legten die Blau-Gelben mit einer bockstarken ersten Viertelstunde. Die HSG legte nämlich los wie die Feuerwehr. Mit einer sehr agilen, offensiven Abwehr und einem Gnatzig im Kasten, der zu Beginn wirklich alles hielt, fiel für die Blau-Gelben ein schnelles Tor nach dem anderen. Die Gäste vom TVA wussten gar nicht wie ihnen geschieht, als nach gut einer Viertelstunde bereits ein 13:2 auf der Anzeigetafel aufleuchtete. Danach kam der TVA zwar etwas häufiger zu erfolgreichen Abschlüssen, aber die HSG machte super weiter und konnte sich auf Gnatzig verlassen, der allein in der ersten Halbzeit drei 7-Meter parierte. Im Angriff ballerten Hafner, Schneider und Grohsler weiterhin ein Tor nach dem anderen. Auch Youngster Niklas Mack konnte sich bei seinem Debüt in der ersten Mannschaft direkt sehenswert in die Torschützenliste eintragen. Zur Halbzeit lag die HSG deshalb bereits nahezu uneinholbar mit 16 Toren in Front (24:8).

 

Dementsprechend versprach die zweite Hälfte nur wenig Spannung. Tatsächlich hatte die Partie in der Folge einen Trainingsspielcharakter und plätscherte so vor sich hin. Der TVA konnte aber auch schlichtweg kein Aufbäumen mehr gegen die starke HSG-Abwehr leisten. Was den freudigen Umstand zur Folge hatte, dass die Coaches Tim und Joachim Hoga bereits einige Spieler für das anstehende Derby unter der Woche beim Heidenheimer SB schonen konnten. Mitte der zweiten Halbzeit war es dann Hafner, der erstmals den Vorsprung auf zwanzig Tore erhöhte (36:16). Das Spiel war damit für den TVA zwar schon längst gelaufen, aber insbesondere Ceyhun Bahadir stemmte sich gegen eine noch höhere Niederlage. Immer wieder setzte er sich mit einigen schönen Aktionen erfolgreich durch. Was aber sicherlich auch dadurch begünstigt wurde, dass angesichts des Spielstands die Konzentration bei den Blau-Gelben merklich nachließ. Das brachte Tim Hoga derart in Rage, dass er wenige Minuten vor Schluss beim Stand von 39:21 nochmals eine Auszeit nahm. Er machte seinem Ärger aufgrund der unkonzentrierten und nachlässigen Spielweise Luft. Daraufhin raffte sich sein Team nochmals zusammen und spielte die letzten Angriffe wieder konsequenter. Am Ende sicherlich nur noch eine Randnotiz bei dem derart deutlichen Endstand von 43:21.

Die Hoga-Truppe will nun den Schwung aus vier Siegen in Folge mit ins anstehende Derby gegen den HSB (Do., 20 Uhr, Karl-Rau-Halle) nehmen.

HSG : Gnatzig, Ehresmann; Hafner (9/2), Grohsler (9), Schneider (8), Stehle (5/1), Eckardt (3), Siegels (2), Mack (2), Wittek (1), Schmied (1), Richardon (1), Engel (1), Balle (1)

 

 

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