Ohne Abgänge in die neue Saison

+
Mit dem neuen Trainer Stefan Linsenmaier (2.v.re.) startet die 1. Frauenmannschaft am Samstag in die Württembergliga-Saison. Auf dem Foto fehlen einige Spielerinnen.
  • schließen

Die Frauen der SG Hofen/Hüttlingen starten mit einem neuen Trainer und einem breiteren Kader in die Saison.

Hofen/Hüttlingen.

Mit Spannung blicken die Frauen 1 der SG2H Hofen/Hüttlingen auf die am Samstag beginnende Saison in der Württembergliga. Zum einen geht man mit einem neuen Trainer in die Spielzeit, zum anderen geht es in eine kleinere Liga mit einem weiter verjüngten Kader.

Zwölf Mannschaften starten in der Württembergliga der Damen, 14 waren es in der vergangenen Saison. Das heißt, dass vermutlich die Leistungsdichte etwas enger werden  kann, wie SG2H-Vorstand Philipp Röhrer vermutet.

Wesentliche Neuerung bei den SG2H-Frauen: Stefan Linsenmaier heißt der neue Trainer, der die Nachfolge von Simon Oppold angetreten hat. Dieser hat ebenso wie Co-Trainer Ilg aus Zeitgründen aufgehört. Linsenmaier hat bis zur vergangenen Runde bei den Herren 1 der SG2H gespielt, musste seine Laufbahn kurz vor Rundenende wegen eines Kreuzbandrisses beenden. „Ich wollte aber mit 33 Jahren sowieso aufhören“, merkt er an.

Keine Abgänge im Team

Der Kader der 1. SG2H-Frauen umfasst jetzt 20 Spielerinnen. Abgänge gab es keine, neu hinzu gekommen sind Rechtsaußen Takuhi Sardajan (HSG Oberkochen/Königsbronn) und Lena Stock (Aalener Sportallianz), die bisher aber bereits in der Jugend der SG2H spielte. Dazu rücken Barbara Fürst (Tor), Clara Jörg, Lara Kurz und Carla Törner aus der eigenen Jugend auf. Aufgrund des großen Kaders hat Linsenmaier sechs bis sieben Spielerinnen in ein sogenanntes Flex-Team eingeteilt, die, wenn sie nicht in der 1. Mannschaft eingesetzt werden, im 2. Team Spielpraxis erhalten sollen.

„So können sie jederzeit im WL-Team spielen, wenn aus irgendwelchen Gründen Notwendigkeit besteht – oder die Leistung entsprechend ist“, sagt der Trainer. „Wir wollen erst mal die Klasse halten und uns als Mannschaft finden und sehen, wie sich die Saison entwickelt“, beschreibt Linsenmaier die Saisonziele. Man wolle das Aushängeschild für den Frauenhandball in der Region bleiben. Mit der Vorbereitung zeigt er sich einigermaßen zufrieden.  Mitte Juni mit Konditionstraining im Freien, danach  ging es in die Halle. Hier habe man den Schwerpunkt auf die Abwwehrarbeit gelegt, individuell und im Verbund.

So habe man auch eine offensive Abwehr im 3-2-1-Verbunf einstudiert. „Ansonsten haben wir gewohnte, bisher schon gute Abläufe noch verfeinert“, ergänzt er. „Alle haben gleich sehr gut mitgezogen, sind auf einem Leistungsniveau.“  

Präsenz im Punktspiel

Natürlich war die Teilnahme dann in der Urlaubszeit etwas eingeschränkt, wodurch vor allem die Testspiele ein etwas holprig liefen, schränkt der Trainer ein.

Die Ergebnisse seien „nicht so toll gewesen, aber im Punktspiel wird das Team anders auftreten“. Am kommenden Samstag, 17. September um 18.25 Uhr, startet man in heimischer Halle  in die neue Saison gegen die ambitionierte TG Biberach. „Das ist gleich ein starker Gegner, in der Vorsaison hat man beide Spiele verloren“, merkt Stefan Linsenmaier an.

Der Kader der SG Hofen/Hüttlingen

Die Torhüterinnen: Stefanie Vierkorn, Barbara Fürst

Die Feldspielerinnen: Anne Schlossbach, Lisa-Marie Hirzel, Jasmin Pabst, Merisa Halilovic, Pia Brandes, Simone Bieg, Alica Eiberger, Janina Algaba, Mona Bauer, Carla Törner, Jana Sauter, Erica Cardullo, Nina Funk, Lisa Funk, Lara Kurz, Takuhi Sardarjan, Lena Stock, Clara Jörg, Lisa Fleischer

Der Trainer: Stefan Linsenmaier

Zurück zur Übersicht: Regionalsport

Kommentare