Ortsgruppe Hüttlingen: 43 Kilometer vom See zum Berg in 11 Stunden

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Vom See zum Berg. Die Ortsgruppe Hüttlingen des Schwäbischen Albvereins stellt sich dieser Herausforderung in der Schweiz. Hinten von links: Freddy Raab, Peter harsch, Georg Fürst, Larissa Stupak, Nadine Sawarski, Andreas Mezger, Manuel Grimminger. Vorne kniend von links: Yvonne Hessler, Johannes Betzler.

Die Ortsgruppe Hüttlingen stellt sich mit neun Teilnehmer dieser Herausforderung in der Schweiz.

Rorschach / Hüttlingen. „Vom See zum Berg“ so heißt eine Challenge, die jedes Jahr in der Schweiz stattfindet. Eine Abordnung des Schwäbischen Albvereins der Ortsgruppe Hüttlingen war mit dabei.

Es ging von Rorschach am Bodensee auf den 1793 m hohen „Hoher Kasten“. Dabei galt es eine Strecke von 43 Kilometer mit insgesamt 2300 Höhenmetern zu bewältigen – an einem Tag. Das Event ist als Wanderung und nicht als Wettbewerb auf Zeit ausgelegt, so dass das Zeitfenster von morgens 8 Uhr bis nachts 23 Uhr auch voll ausgeschöpft werden konnte. Verschiedene Verpflegungsstationen sorgen unterwegs für die notwendige Kalorien- und Energiezufuhr.

Das neunköpfige Team der Ortsgruppe Hüttlingen startete um 8.30 Uhr in Rorschach direkt am Bodenseeufer. Mit den einheitlichen Shirts mit dem Aufdruck „Nur noch eine Kurve“ fielen die Ausdauersportler nicht nur am Start auf. Zuerst wanderten die Hüttlinger rund 3 Kilometer am Bodenseeufer entlang, bevor es dann in das Schweizer Hinterland ging. Die Strecke führt uns über St. Gallen und Appenzell bis zur Talstation der Gondelbahn des Hohen Kasten in Weissbad. Zwei Höhenzüge mit rund 1000 Höhenmetern mussten dabei überwunden werden.

Die Wanderung führte die Hüttlinger durch Wälder, Schluchten und Heuwiesen. Und das bei dem schönen Panorama des Appenzeller Landes. Eine wahre Genusswanderung, die einen die vielen Kilometer einfach vergessen ließ.
Das schwierigste Teilstück lag aber am Schluss. Der Aufstieg auf den Hohen Kasten mit rund 900 Höhenmetern. Hier galt es nochmals alle Kräfte zu mobilisieren und das Zwicken in den gestressten Muskeln zu ignorieren. Auf dem letzten Kamm vor der Gipfelstation erwarteten die Hüttlingher zwei Alphornbläser, die mit ihren Instrumenten das Tal beschallten und den Teilnehmern schöne Glücksmomente bescherten.

Nach einer Gesamtzeit von 11,5 Stunden erreichten die Hüttlinger um 20 Uhr das Ziel, die Bergstation des Hohen Kastens. Geschafft, aber glücklich über die erbrachte Leistung fielen sich die Hüttlinger in die Arme und nahmen das Finisher-Bier entgegen.
Die Talfahrt mit der Gondel war glücklicherweise im Anmeldepreis enthalten. „Ein absolut toller Tag mit einer hervorragend organisierten Challenge ging damit zu Ende. Ein Event, das wir nur weiter empfehlen können, waren sich die Hüttlinger am Ende einig.

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