Pawlita bleibt Vizepräsident des WLSB

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Manfred Pawlita

Vorsitzender des Sportkreises Ostalb, Manfred Pawlita, wird als WLSB-Vize wiedergewählt.

Stuttgart. Ein Signal des Aufbruchs für den Sport in Württemberg ging am Samstag von der Mitgliederversammlung des Württembergischen Landessportbundes (WLSB) aus, bei der nicht nur WLSB-Präsident Andreas Felchle, sondern auch der Vorsitzende des Sportkreises Ostalb, Manfred Pawlita, als Vizepräsident Sportkreise und Vereine für vier Jahre wiedergewählt wurde. „Herzlichen Dank für ein überzeugendes Ergebnis. Ich freue mich sehr über die Wiederwahl“, postete Pawlita sofort.

„Auf geht’s! Vereint aus der Krise – das ist jetzt unser Motto und das werden wir schaffen“, sagte WLSB-Präsident Andreas Felchle beim ersten digitalen Landessportbundtag vor rund 200 Delegierten und zahlreichen Ehrengästen. Auf diesem Weg aus der Krise bräuchten der Sport und seine Vereine die starke Unterstützung von Politik und Gesellschaft, sowohl auf Landes- wie auch auf kommunaler Ebene, erklärte Felchle. Denn die Rückkehr vom Krisen- in den Normalmodus werde keine leichte Aufgabe, zumal die Pandemie noch nicht überstanden und Rückschläge nicht auszuschließen seien.

Felchle verwies dabei auf die 55 000 Personen, die bis Anfang 2021 bereits aus den WLSB-Vereinen ausgetreten waren – darunter mehr als 40 000 Kinder und Jugendliche. Gewissheit über die Folgen des zweiten Lockdowns von November bis Juni werde man aber erst durch die Bestandserhebung zum nächsten Jahreswechsel bekommen. „Aus anderen Bundesländern wissen wir aber, dass sich die negative Entwicklung fortgesetzt hat“, fügte Felchle an. Bei der Bewältigung der Krisenfolgen setze man auch auf den geplanten Runden Tisch von Sport und Landespolitik. Dieser bereits mehrfach vom WLSB geäußerte Vorschlag wurde vor wenigen Tagen von der neuen Kultus- und Sportministerin Theresa Schopper sehr positiv aufgenommen.

Landesregierung steht an der Seite des Sports

Ministerpräsident Winfried Kretschmann sicherte in seiner Video-Botschaft zu, dass das Land ideell und finanziell weiter an der Seite des organisierten Sports stehen werde. Ihm sei aber auch klar: „Was unsere Vereine jetzt stemmen müssen, das ist noch mal ein echter Kraftakt.“

Umfangreiche Änderungen in der WLSB-Satzung

Neben personellen Entscheidungen stand auch die Abstimmung über umfangreiche Änderungen in der WLSB-Satzung an. Dabei wurden die Anforderungen für eine Mitgliedschaft von Sportverbänden abgesenkt. Zukünftig reicht es aus, wenn ein Verband in mindestens fünf seiner dem WLSB angehörenden Mitgliedsvereine insgesamt mehr als 500 Einzelmitglieder vorweisen kann.

Damit ist die Voraussetzung geschaffen, dass in einem Verband organisierte aufstrebende Trendsportarten sich dem WLSB anschließen können.

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