Peter Zeidler: ein Spiel bis zum Triumph?

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Der Böbinger kann nach dem 1:0-Erfolg in Genf,mit dem FC St. Gallen seinen ersten Titel in der Schweiz holen.

Genf. Der Böbinger Trainer Peter Zeidler hat mit dem FC St. Gallen den Einzug in das Finale des Schweizer Cups geschafft. Bei Servette FC Genf setzte sich die Zeidler-Elf knapp mit 1:0 durch. Der entscheidende Treffer von Basil Stillhart fiel dabei erst in der 83. Spielminute.

Peter Zeidler war nach der Begegnung entsprechend glücklich. „Es ist ein großer Erfolg, den wir mit großem Kampfgeist erreicht haben. Wir sind über die Grenzen gegangen in dieser verrückten Saison. Ein riesen Kompliment, und ich freue mich sehr für die Jungs und den Club. Schade ist, dass keine Fans im Finale dabei sein können.“

Es war ein sehr umkämpftes und spannendes Halbfinale zwischen Genf und St. Gallen. Im Vorfeld war die Favoritenrolle klar verteilt. Genf rangiert auf dem dritten und St. Gallen auf dem achten Tabellenplatz und steckt noch im Abstiegskampf. Doch auch in der Schweiz heißt es: Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. In der Partie stand es lange 0:0 - und die ersten setzten sich gedanklich wohl schon mit der Verlängerung auseinander. In der 83. Minute hatte Basil Stillhart allerdings eine brillante Idee. Er deutete auf der rechten Seite eine Flanke an, doch stattdessen zielte er auf das Tor und überraschte Genfs Torhüter Jérémy Frick. Es war der Treffer des Spiels und erstmals nach 23 Jahren stehen die St. Gallener wieder im Finale des Schweizer Cups. Am Pfingstmontag (24. Mai) um 15 Uhr treffen sie in Bern auf den FC Luzern, der im anderen Halbfinale mit 2:1 beim FC Aarau gewann. Tim Abramowski

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