Pflichtsieg beim abgeschlagenen Tabellenletzten muss sein

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Volleyball, Regionalliga: DJK Gmünd - TSF Ditzingen. Foto: Jan-Philipp Strobel
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Der Tabellenzweite DJK Gmünd tritt beim Schlusslicht USC Freiburg an.

Schwäbisch Gmünd.

Für die DJK lief der Saisonstart bislang mehr als ideal. Die Gmünder Volleyballerinnen sind bislang noch ungeschlagen und stehen mit 12 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz. Dicht hinter Ludwigsburg. Dementsprechend ist die Partie beim noch punktlosen USC Freiburg am Samstag, 18 Uhr in der Albert-Ludwigs-Universitäts-Halle in Freiburg, ein Pflichtsieg für die DJK.

Für den USC Freiburg passt in dieser Saison bislang nicht viel zusammen. Schon vor Rundenbeginn wurde die Mannschaft als Abstiegskandidat gehandelt und bestätigt bislang alle Prognosen. Die starken Spielerinnen scheinen in Freiburg zum anderen Regionalligateam gegangen zu sein. Aus fünf Spielen konnte die Mannschaft des USC bislang keinen einzigen Punkt holen und liegt damit jetzt schon abgeschlagen am Tabellenende. Mit 1:15-Sätzen konnte sich die Truppe auch erst einen einzigen Satz sichern, zuletzt gab es eine klare 0:3-Niederlage gegen den Tabellenvorletzten TG Biberach. Gegen stärkere Mannschaften waren auch die Sätze der Freiburgerinnen recht schnell zu Ende.

Also klar ist bereits vor dem Spiel: der USC Freiburg hat in dieser Saison bei Weitem kein Regionalliga-Niveau und wird vermutlich auch am Saisonende ganz unten stehen. Doch für die DJK, ist dies dennoch kein Grund zum Hochmut. Man muss sich zuerst auf sein Spiel konzentrieren und dann kann man nach dem Gegner schauen. Allerdings darf und sollte das Spiel am Samstag im Normalfall kein Hindernis für die Gmünder Einhörner sein. Auch wenn sich der DJK-Trainer Christian Hohmann vor dem Spiel mit Prognosen immer zurückhält, so kann er die Favoritenrolle seiner Mannschaft nicht abstreiten. Es muss also ein Pflichtsieg her und zwar mit drei Punkten. Dabei könnte die DJK auch gleich die Chance nutzen und den ersten 3:0-Sieg in dieser Saison einfahren. Vorsichtig sein sollte man allerdings dennoch, weil grade gegen schwächere Teams machte die DJK in vergangenen Spielen häufig keinen so guten Eindruck.

Die Tabellenführung zurückerobern wird aber vermutlich dennoch schwierig. Denn Tabellenführer Ludwigsburg hat mit der TG Biberach ebenso eine machbare Aufgabe. So ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass beide Mannschaften in gleicher Konstellation an der Tabellenspitze durch das Wochenende gehen, bevor es dann am 19. November in Heimspiel zum großen Showdown zwischen der DJK und Ludwigsburg kommt. Zuerst muss man nun allerdings die Pflichtaufgabe in Freiburg lösen.

 

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