Podestplatz im Ligafinale trotz Maleur

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v.l.n.r. Kai Krause Heiko König Thomas Waibel Dietmar Kässer

Die Masters der DJK Schwäbisch Gmünd holen Platz drei in der BW-Liga.

Schwäbisch Gmünd. Zum Saisonfinale der Baden-Württembergischen Triathlonliga in Erbach konnte die DJK Schwäbisch Gmünd eine starke Besetzung aufbieten und reiste mit der Hoffnung auf einen der vorderen Plätze zum letzten Saisonwettkamp. Erschwerend kommt aber immer mehr hinzu, dass bei den anderen Vereinen jüngere Athleten nachrücken und die DJK-Athleten doch schon ein betagteres Triathlonalter erreicht haben.

Angeführt wird diese Riege jüngerer Master-Athleten von Michael Göhner, Jahrgang 1980 und Sieger vom Ironman Roth im Jahr 2009. Er verhalf in diesem Jahr der LG Steinlach-Zollern beim Mastersfinale in Erbach überzeugend zum Sieg. Auf den weiteren Plätzen ging es aber eng her.

Im Triathlon Teamwettbewerb startet man als Quartett gemeinsam und gegenseitige Unterstützung durch Wasserschatten beim Schwimmen, Windschatten beim Radeln und Ziehen soweit möglich beim abschließenden Lauf ist erlaubt. Gemeinsam startete das Team der DJK und formierte sich schnell in der Wildgänseformation, um Kai Krause den optimalen Wasserschatten zu bieten. Didi Kässer schwamm bis 200 m vor dem Wechseln ein gleichmäßiges Tempo, so dass das DJK-Quartett einen mustergültigen gemeinsamen Wechsel nach knapp 15 Minuten Schwimmzeit absolvierte. Bei diesem Wechsel konnten sie erstmals die Waiblinger Triathleten überholen, welche 30 Sekunden vor den Gmündern starteten.

Auf der folgenden 24 km langen Radstrecke entwickelte sich ein harter Kampf mit dem Lokalrivalen aus dem Remstal mit mehreren Überholmanövern. Angeführt von Thomas Waibel und Heiko König konnte ein hohes Tempo mit über 40 km/h gehalten werden. Dann folgte bei km 15 der Schock für das Team: Thomas Waibel erlitt einen Reifenplatzer und aus dem Quartett wurde ein Trio. Mit der Konsequenz, dass jetzt jeder durchkommen musste.

Schock beim Radfahren

Auf der letzten langen Geraden drei Kilometer vor dem Wechsel setzte dann das Gmünder Trio zum letzten Überholmanöver gegenüber den Waiblingern an, und konnte sich so nochmals weitere Sekunden sichern. Der verdiente Lohn war die zweitbeste Radzeit in 36 Minuten für 24 km.

Nach einem weiteren schnellen Wechsel ging es auf die Laufstrecke von fünf Kilometern. Ziel war es, zusammenzubleiben und so schnell als möglich die Strecke zu bewältigen, da für die Gesamtwertung der dritte Athlet zählte. So kam es zu der kuriosen Situation, dass der Lauffloh Kai Krause mit seinem Nummernband den deutlich laufschwächeren Didi Kässer zog.

Diese Taktik hatte Erfolg, die Konkurrenz aus Waiblingen wurde schnell distanziert, und mit 19:55 Minuten blieb man unter der 20-Minuten-Grenze und erreichte auch die drittbeste Laufzeit.

Der verdiente Lohn war Gesamtplatz drei in einer Gesamtzeit von 1:15,40 h. Nur die deutlich jüngeren Teams aus Süßen und LG Steinlach-Zollern konnten sich vor dem DJK-Team platzieren. Die Freude über dieses Topergebnis bei 21 gemeldeten Mannschaften war groß und macht Vorfreude auf das kommende Jahr.

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