Punkteteilung nach langer Fahrt 

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Handball

Handballdamen der HSG Bargau-Bettringen holen bei der SG Argental ein 22:22.

Argental

 Knapp fünf Stunden für Hin- und Rückfahrt für insgesamt über 360 Kilometer Fahrtstrecke mussten die Handballdamen der HSG Bargau-Bettringen am Samstag investieren, um bei der SG Argental mit 22:22 einen Punkt zu erkämpfen. Wie immer stellt sich bei einem Remis die Frage, ob Punktverlust oder -gewinn. In diesem Falle muss das Ergebnis rückblickend dann aber als Punktgewinn eingestuft werden, da die Löwinnen sechs Minuten vor dem Ende erstmals in Rückstand gerieten und sich in der Schlussphase auch immer mehr an den Entscheidungen des Schiedsrichters aufrieben.

Trotz der Abwesenheit mehrerer Stammspielerinnen sowie von Coach Kai Svoboda traten die HSG2B-Damen recht zuversichtlich die lange Reise nach Tettnang zur SG Argental an.Kurz vor Spielbeginn zeigte man sich dann etwas verwundert, dass ausgerechnet der Trainer von Ligakonkurrent Burlafingen als Schiedsrichter die Partie leitete.

Die Roten Löwinnen fanden zunächst gut in die Partie hinein. Bis zur 10. Minute fand ein erstes Abtasten statt, ehe die Löwinnen sich durch eine sicher stehende Abwehr und einfache Gegenstoßtore in der 19. Minute einen Vorsprung von fünf Toren erarbeiten konnten. Dieser wurde wegen fehlender Abschlussqualität allerdings nicht bis zur Halbzeitpause gehalten und so kam Argental nochmals auf 11:13 heran.

In die zweite Halbzeit starteten die Löwinnen dann deutlich schwerer. Die offensiver eingestellte Argentaler Abwehr unterbrach den Spielfluss nahezu komplett. Jedes Tor musste noch härter erarbeitet werden und zusätzlich scheiterte man regelmäßig an der gegnerischen Torhüterin. Einfache technische Fehler wurden umgehend von den Gegnerinnen bestraft. Durch die eigene Abwehr und einige starke Paraden ihrer Torfrau konnten sich die HSG2B trotzdem im Spiel halten, ehe die Gastgeberinnen in der 53. Minute den Ausgleichs- und eine Minute später sogar den ersten Führungstreffer erzielen konnten. Erschwert wurde der Kampf der Löwinnen in der letzten Viertelstunde durch einige fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichters - darunter vier Zeitstrafen - wodurch die meiste Zeit in Unterzahl agiert werden musste. Völlig verdient schafften die HSG2B-Damen noch den Ausgleich zum 22:22, welcher dann auch über die Zeit gebracht werden konnte.Auch wenn man zuerst enttäuscht vom Endergebnis war, musste man doch sehen, dass in der zweiten Halbzeit gleich zwei Gegner besiegt werden mussten und man die lange Heimreise nicht ganz ohne Punkte im Gepäck antreten konnte.

HSG2B: Johanna Franz, Lea Obradovic (beide Tor), Stephanie Kaller, Laura Emele, Lena Bundschuh (2), Linda Barthle (1), Lisa Perlak (5), Maya Hartmann (3), Svenja Kolb (1), Anne Berger (8/3), Angelika Titze (2), Maren Perlak

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