Rätselhafter Gegner

Essingen tritt am Samstag daheim gegen den TSV Berg an.

Essingen. Der TSV Essingen tritt am Samstag um 14 Uhr zu Hause degen des TSV Berg an. Den Schwung, den man sich durch die jüngsten Siege im Pokal (3:0-Erfolg beim FSV Hollenbach) und in der Liga (3:1-Erfolg bei der TSG Tübingen) aufgebaut hat, wolle man mitnehmen, sagt Trainer Stephan Baierl. Über den Gegner hat sich der Übungsleiter genauestens informiert hat – und er warnt eindringlich.

Die Berger haben einen Spieler in ihren Reihen, der gar mal in der Champions-League-Qualifikation mitgewirkt hat. Sabrin Sburlea stand einst bei Rapid Bukarest unter Vertrag und möchte nun seine Tore in der Verbandsliga erzielen. Kapitän Moritz Fäßler ist jüngst vom „Aktuellen Sportstudio“ eingeladen worden in der Kategorie „Tor des Monats“. Von der Mittellinie aus netzte er gegen Wangen ein.

„Das ist eine Mannschaft mit einer großen Breite, mit qualitativ unglaublich guten Spielern, die fast alle schon höherklassig unterwegs gewesen sind“, zeigt sich Baierl bestens vorbereitet auf den Gegner. Die Berger befinden sich aber mit dieser Qualität nicht etwa an der Spitze der Tabelle, sondern im grauen Mittelfeld. „Die Ergebnisse sind für mich absolut rätselhaft. Mit dieser Qualität müssten die eigentlich ganz oben stehen“, so Baierl achselzuckend. Jüngst gab es ein 1:3 gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen, Berg rangiert damit auf dem elften Tabellenplatz mit einer Bilanz von vier Siegen, vier Remisen und vier Niederlagen. Jüngst angelte sich Berg noch aus Österreich Volkan Akyildiz.

Personell so gut wie noch beim 3:1-Erfolg in Tübingen sieht es aktuell nicht aus. Lukas Rösch und Dominik Kowalski konnten unter der Woche krankheitsbedingt nicht trainieren, beide Personalien sind mit einem großen Fragezeichen versehen. Ebenfalls fraglich ist der Spanier Cristian Gilés Sanchez, der sich eine leichte Zerrung im hinteren Oberschenkel zugezogen hat. Bei ihm bestehen noch leise Hoffnungen auf einen Einsatz, sagt Baierl, der aber keineswegs nach Ausreden sucht – im Gegenteil: „In unserem jüngsten Heimspiel haben wir unsere Zuschauer beim 0:3 gegen Ehingen nicht gerade verwöhnt. Da haben wir auf jeden Fall noch etwas gutzumachen und das verlange ich auch von meiner Mannschaft.“ Dafür müsse sein Team jedoch das Gesicht der zweiten Halbzeit in der Partie gegen Tübingen zeigen.

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