Revanchiert sich der FCH für die Hinspiel-Packung?

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Maximilian Thiel (Heidenheim,#21) im Zweikampf mit Emanuel Taffertshofer (SV Sandhausen,#20) beim Spiel SV Sandhausen vs. 1. FC Heidenheim in der 2. Fussball Bundesliga am 08.01.2021, DFL REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND/OR QUASI-VIDEO

Der 1. FC Heidenheim spielt am Sonntag um 13.30 Uhr gegen den SV Sandhausen.

Heidenheim. Der Fußball biegt auf die Zielgerade ein und der Endspurt steht an. Am 32. Spieltag der 2. Bundesliga trifft der 1. FC Heidenheim an diesem Sonntag um 13.30 Uhr in der heimischen Voith-Arena auf den SV Sandhausen.

Neun Punkte kann der Tabellensechste 1. FC Heidenheim im besten Falle in dieser Saison noch holen. Theoretisch besteht dabei noch eine kleine Resthoffnung auf den Aufstiegs-Relegationsplatz, den derzeit Holstein Kiel (53 Punkte) inne hat. Fünf Punkte beträgt der Rückstand. Doch praktisch wird es ein Ding der Unmöglichkeit. Denn für die Kieler Störche stehen noch zwei Nachholspiele an. Somit werden die Heidenheimer mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit auch in der kommenden Saison wieder in Liga 2 auf Punktejagd gehen.

Heidenheims kommender Gegner Sandhausen befindet sich derzeit noch in akuter Abstiegsgefahr. Nach 31 Spielen hat man 31 Punkte auf dem Konto und belegt den 15. Tabellenplatz. Der Vorsprung auf Eintracht Braunschweig, derzeit auf Rang 16, beträgt lediglich einen Punkt. Auf den VfL Osnabrück, der aktuell auf dem ersten direkten Abstiegsplatz rangiert, sind es nur vier Punkte. Bei einem Sieg an der Brenz, könnten die Sandhäuser aber einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Ein zusätzliches Ass im Ärmel hat der SVS mit dem Torverhältnis. Dieses ist nämlich wesentlich besser, als das der direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Die Stärke ist dabei die Offensive. 37 Mal hat man schon eingenetzt. 22 Tore davon hat das Sturm-Duo Daniel Keita-Ruel und Kevin Behrens erzielt – beide mit jeweils elf Treffern. Wie abhängig Sandhausen von den beiden Stürmern ist, sieht man eindrucksvoll am dritterfolgreichsten Schützen: Julius Biada mit gerade einmal zwei Toren.

Fünf Siege in der Liga

Für den 1. FC Heidenheim ist das Duell gegen den SV Sandhausen in der 2. Bundesliga schon ein Klassiker. Seit dem Aufstieg vor sieben Jahren spielte die Mannschaft von Frank Schmidt 13 Mal gegen Sandhausen. Am Sonntag um 13.30 Uhr steht nun das 14. Duell an. Nur gegen den FC St. Pauli und den VfL Bochum traten die Brenz-Kicker genauso häufig an. Denn diese vier Teams sind als einzige durchgängig seit 2014 in der 2. Bundesliga. In den bisherigen 13 Spielen in der 2. Liga gegeneinander spricht die Bilanz für den FCH. Es gab fünf Siege, fünf Unentschieden und drei Niederlagen.

Die letzte ist allerdings noch gar nicht so lange her. Anfang des Jahres, am 8. Januar, gab es eine klare 0:4-Niederlage. Gleichzeitig war es der vorletzte Sieg für den Dorfmerkinger und gebürtigen Heidenheimer Michael Schiele als Trainer der Kurpfälzer. Die Tore erzielten damals Julius Biada, Nils Röseler, Alexander Rossipal und Kevin Behrens.

Aufgrund einer Notbremse von Kevin Sessa, spielte der FCH rund 70 Minuten lang in Unterzahl. Tim Abramowski

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