Saisonabbruch im Fußball war rechtmäßig

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Stuttgart. Es bleibt bei zwei Absteigern in der Fußball-Regionalliga Südwest. Dies steht nach den Urteilen verschiedener ordentlicher Gerichte nun definitiv fest.

Das Landgericht Stuttgart hat die Anträge des SGV Freiberg und der Stuttgarter Kickers vollumfänglich als unbegründet zurückgewiesen. Beide Oberligisten hatten versucht, im Wege einstweiligen Rechtsschutzes die Saisonabbruch-Beschlüsse der drei baden-württembergischen Fußballverbände (BFV, SBFV und WFV) für nichtig erklären zu lassen, um so zu erreichen, dass die Hinrunde sportlich beendet und gewertet wird und daraus ein Aufstiegsrecht in die Regionalliga Südwest abgeleitet werden könnte.

Während die offizielle Urteilsbegründung zum Verfahren der Stuttgarter Kickers noch aussteht, liegen die Gründe zum Gerichtsentscheid, den der SGV Freiberg angestrengt hat, vor. Darin heißt es, dass der Saisonabbruch „rechtmäßig und ermessensfehlerfrei“ sei.

Damit liegen sechs Entscheidungen dreier unterschiedlicher Gerichte zur Aufstiegsfrage aus den Oberligen in die Regionalliga Südwest vor. In allen Fällen haben die Gerichte die Anträge der Aufstiegsaspiranten abgewiesen. Das Landgericht Stuttgart hat gegen den SGV Freiberg und den SV Stuttgarter Kickers entschieden. Das Landgericht Mannheim hat entsprechende Anträge des SG Barockstadt Fulda Lehnerz und des SGV Freiberg abgewiesen. Das Berufungsgericht der Regionalliga Südwest hat die Beschwerden von Eintracht Trier und Wormatia Worms als unzulässig verworfen. Dabei haben die staatlichen Gerichte bestätigt, dass die Verbandsentscheidungen ermessensfehlerfrei ergangen sind und auch formal kein Grund zur Beanstandung besteht.

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