Saisonbilanz von Skilangläufer Max Olex: „War nicht unzufrieden“

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Skilangläufer Max Olex zieht eine Saisonbilanz und schaut auch nach vorne.
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Der Aalener blickt auf die vergangene Langlauf-Saison zurück - aber auch auf seine sportliche Zukunft.

Garmisch Partenkirchen

Die Saison ist für den international erfolgreichen Skilangläufer Max Olex offiziell vorbei. Für den Aalener beginnt nun die Vorbereitung auf die kommenden Wettkämpfe im nächsten Winter. Im Interview spricht der Wahl-Garmischer über die Saison, Höhen und Tiefen und den Fokus seiner Zukunft.

Herr Olex , Ende Januar lag der Fokus auf einen „Heimsieg“ beim König-Ludwig-Lauf bei Garmisch. Wie lief es für Sie?

Olex: „Mir ist das Rennen halbwegs gut gelungen. Ich bin 11. auf 50 Kilometer geworden - ein Ergebnis mit dem ich leben konnte.“

Aber das angepeilte Ziel wurde verfehlt.

„2017 gelang mir ein überraschender Sieg. Wenn man das Rennen schon mal gewonnen hat, besteht die Gefahr, dass man sich immer wieder zu viel Druck macht.“

Dennoch eine gute Leistung, obwohl der Fokus in den Wochen zuvor im Sprintrennen lag.

„Zu dem Zeitpunkt hatte ich den Schalter von Sprint auf Marathon noch nicht umgelegt. Danach lief es besser.“

Der Schalter schien beim folgenden Gsiesertal - und Ganghoferlauf umgelegt worden zu sein, oder?

„Ja, im Gsiesertal stand ich auf Platz 3 und 4. Beim Doppelsieg im Ganghofer-Lauf in Leutasch war ich schon selbstbewusster.“

Warum war das ein ganz besonderer Sieg für Sie?

„Es ist das zweite „Heimrennen“. 50 Prozent meines Trainings sind in der Leutasch und Seefeld. Das war ein sensationelles Rennen.“

Gab es weitere Highlights?

„In Engadin bin ich nach 42 Kilometern zum ersten Mal in die Top 30 gelaufen. Anschließend gab es dann noch ein „Zuckerl.“

Bei der Deutschen Meisterschaft?

„Ja, in Oberwiesenthal. Ein Top Ten Ergebnis im 30 Kilometer Massenstart und die Bronze-Medaille mit der Vereinsstaffel.“

Dann war es also eine gelungene Saison?

„Ich war nicht unzufrieden. Manche Ziele sind sehr hoch, aber ich habe noch gute Ergebnisse holen können. Jetzt werden die Weichen für die nächste Saison gestellt.“

Inwiefern?

„Ich erarbeite mit meinem Trainer in Norwegen einen richtig starken Trainingsplan - unter anderem mit Leistungsdiagnostik und Kraftblöcken.“

Liegt Ihre Zukunft im Sprint- oder Marathon-Rennen?

„Ich werde weiterhin noch Sprints laufen. Aber die Deutsche Meisterschaft war das Signal, das Projekt Langdistanz für die nächste Saison zu pushen.“

Wie gehen Sie die neue Saison an?

Im ersten Saisondrittel mache ich Sprints. Die Marathons starten im Januar. Erst in den Alpen, dann in Skandinavien.

Habe noch gute Ergebniss holen können.“

Max Olex, Skilangläufer

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