Saisonstart vor eigenen Fans

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Glenn Trebing wird beim Bundesliga-Start des TV Wetzgau versuchen, sein Team auf die Siegerspur zu bringen.

Gegen den StTV Singen eröffnet der TV Wetzgau am Samstag in der Großsporthalle (17 Uhr) die Bundesliga-Saison.

Schwäbisch Gmünd

Die Vorbereitung war ungewöhnlich lang. Startete die Kunstturn-Bundesliga normalerweise im März in die neue Runde, so war dieses Mal Geduld gefragt bis Mai.

Am morgigen Samstag erwartet der TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau mit Singen den ersten Gegner in der eigenen Halle. Dabei ist ein Sieg das Ziel – und endlich wieder ohne jede Corona-Einschränkung den Fans Weltklasse-Leistungen zeugen zu können. Beginn ist in der Großsporthalle um 17 Uhr.

 Für die Wetzgauer verlief die Vorbereitung gut bis zufriedenstellend. Vor allem keimte immer wieder das Thema Corona auf.

Zunächst einmal aber ist der Trainer super glücklich, dass am Samstag nach zweijährigen Einschränkungen endlich wieder ein „ganz normaler Wettkampf, wie wir ihn vor der Pandemie gewohnt waren“, stattfinden kann. Es gibt in der Großsporthalle keinerlei Einschränkungen mehr, auch das Tragen einer Maske ist nur noch auf freiwilliger Basis. „Natürlich kann jeder, der das möchte, auch weiterhin einen Mund- und Nasenschutz aufsetzen“, so Paul Schneider. Eine Verpflichtung besteht dazu nicht mehr.

Corona-Ausfälle bei Wetzgau

Und dennoch ist das Thema Covid-19 noch nicht ganz ausgestanden. Denn die Wetzgauer müssen ihr Team aufgrund des Virus umbauen. So wird in den nächsten Monaten Nestor Abad nicht antreten können, da er ein ärztliches Sportverbot hinnehmen musste – als Schutz vor dauerhaften Schäden nach seiner Corona-Erkrankung.

Ebenfalls zunächst noch ausfallen wird Thore Beissel, der sich gleich zweimal mit dem Virus infizierte und im Nachgang jetzt eine Mandel-Operation über sich ergehen lassen musste. Dritter Corona-Ausfall ist Felix Pohl, der dem TV Wetzgau ebenfalls das gesamte Frühjahr vollends fehlen wird.

So sehr es Paul Schneider schmerzt wegen der Ausfälle, so sehr ist er sich auch sicher, dass seine Mannschaft in der Lage ist, diese adäquat zu ersetzen: „Unser Team ist absolut top besetzt. Wir freuen uns drauf, dass die Jungs das jetzt endlich wieder unter Beweis stellen können.“

Vorsichtiger Optimismus

Daher sollten am Samstag auch die ersten beiden Pluspunkte zum Saisonstart eingefahren werden: „Doch wir wissen selbst: In der Bundesliga ist immer eine hochkonzentrierte Leistung vonnöten. Wir dürfen uns gegen Singen nicht viele Fehler erlauben. Wenn es uns aber gelingt, unsere Übungen sauber zu präsentieren, dann sollten wir auch als Sieger von den Geräten gehen“, ist Schneider wie immer optimistisch mit der gebührenden Vorsicht im Hintergrund.

Auf der Ausländerposition wird Neuzugang Yul Moldauer aus den Vereinigten Staaten erstmals zum Einsatz kommen. Zudem ist auch der Spanier Mir Nicolao mit an Bord, von dessen Können sich die Wetzgauer-Fans bereits im letzten Jahr überzeugen konnten.

Außerdem gehen beim Auftakt-Wettkampf gegen Singen für den TV Wetzgau am Samstag in der Großsporthalle in Schwäbisch Gmünd folgende Turner an den Start: Glenn Trebing, Carlo Hörr, Andreas Toba, Frederick Knaus, Samuel Oppold, Arne Halbisch, Valentin Zapf und Christian Auer.

Dürfen uns nicht viele Fehler erlauben.“

Paul Schneider, Trainer des TV Wetzgau

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