SC erneut Vereinspokalsieger

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Ski Nordisch, SC Heubach-Bartholomä

Der Abteilungsleiter Alexander Berger spricht über die Bedeutung des Sieges und über die Schwierigkeiten, die es in der Saison gab.

Heubach/Bartholomä.

Der Ski-Club Heubach-Bartholomä konnte sich nach insgesamt sechs Wettbewerben den Vereinspokal des schwäbischen Ski-Verbandes sichern. Dieses Jahr gab es allerdings eine Besonderheit: „Normalerweise gibt es sieben Wettbewerbe, drei Wettkämpfe im Rollski und vier im Langlauf. Dieses Jahr gab es aufgrund der Coronasituation nur sechs“, erzählt Alexander Berger. So wurden der sechste und siebte Wettkampf zu einem vereint.

Über die letzten zehn Jahre hinweg kann der SC im Vereinspokal eine ziemlich beeindruckende Bilanz vorweisen. So gibt es seit 2012, mit dem Belegen des vierten Platzes, eine Erfolgsserie, die bis heute anhält. Mit Ausnahme der Saison 2018/19 belegte das Team von Heubach-Bartholomä seit neun Jahren immer eine Platzierung unter den besten drei Mannschaften. 2016 und 2017 konnte man den Vereinspokal sogar zwei Mal in Folge gewinnen.

Für Alexander Berger hat der Vereinspokal, aber weniger aus sportlicher Sicht, sondern vor allem aufgrund des Zusammengehörigkeitsgefühls eine große Bedeutung: „Langlauf an sich ist ein Individualsport. Genau deshalb ist es wichtig, dass man durch einen Mannschaftswettbewerb, wie den Vereinspokal, viele Sportler motivieren kann, alles zu geben“. Der Abteilungsleiter sieht noch weitere Vorteile an solch einem Wettbewerb, so könne jeder einen Teamerfolg genießen und keiner fühle sich ausgeschlossen, was häufig bei Einzelwettkämpfen der Fall sei. „Das ist auch immer eine gute Gelegenheit, auch diejenigen zu motivieren, die in ihrer jeweiligen Altersklasse eher schlechtere Aussichten haben, Erfolge zu feiern“, fügt er hinzu.

Große Herausforderungen

Auch wenn der Ski-Club sich den Titel souverän holen konnte, war die Saison nicht immer einfach und so gab es einige Hürden, die es zu überwinden galt: „In den vergangenen Jahren war das Training organisatorisch sehr herausfordernd. So durfte ein Trainer immer nur zwei Sportler trainieren“, erzählt Alexander Berger. Nach vielen Einschränkungen im Training durften die Sportlerinnen und Sportler des Skiclubs diese Saison endlich wieder weitgehend normal trainieren. Dennoch ist die erhöhte Belastung durch die Corona-Pandemie immer noch spürbar. „Die Nachwuchsarbeit hat definitiv eine kleine Delle bekommen, da viele Strukturen weggebrochen sind. Das betrifft im Moment viele Vereine und ich hoffe es kann sich in den nächsten Jahren erholen.“ Auch im Vereinspokal machte sich die überhöhte Belastung bemerkbar. Dem SC Heubach-Bartholomä standen dieses Jahr 15 Athletinnen und Athleten zu Verfügung. Normalerweise seien es über 20, die in den Wettkämpfen des Vereinspokals antreten.

Der Erfolg ist allerdings kein Grund sich auszuruhen, denn die Saison geht noch bis April: „Der SSV-Cup ist eher ein sekundäres Zeil, wie schon gesagt, ist es schön für das Mannschaftsgefühl, aber der Hauptfokus liegt auf dem Erfolg unserer Kaderspieler“, sagt Alexander Berger.

Zum Erfolg trugen bei: Thea Groz (U13), Paul Lieb (U13), Vik Berger (U13), Luzie Staudenmaier (U14), Leo Blessing (U14), Lena Staudemaier (U16), Liv Berger (U16), Paul Noller (U18), Linus Blessing (U18), Kathrina Gold, Anna Gold, Otto Blessing, Simon Hartel, Felix Anger, Alexander Berger

Trainerteam: Holger Gold, Katharina Gold, Anna Gold, Simon Hartel, Jonas Weyer, Dominik Bretzler, Hannes Kolb, Alexander Berger

Das Training war sehr herausfordernd.“

Alexander Berger, Abteilungsleiter des SC
Ski Nordisch, SC Heubach-Bartholomä
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