Schauplätze rund um die Strecke des 32. Alb Marathons

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Johannes Großkopf egalisierte den alten Streckenrekord beim Alb Marathon (10 km).
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Über Großkopfs neuen Streckenrekord, Forstarbeiten und eine fleißige Helferin.

Schwäbisch Gmünd. Auf der 10-Kilometer-Strecke des Alb Marathons gilt es nun, die neue 32:57 Minuten-Marke zu knacken. Aufgestellt hat diese Marke - wenig überraschend - Johannes Großkopf vom Sparda-Team Rechberghausen. „Der alte Rekord lag bei 33:57 Minuten, daher wollte ich 33:56 Minuten laufen“, so der glückliche Sieger Großkopf. „Umso schöner, dass ich auf dieser Strecke unter 33 Minuten bleiben konnte.“ Es war der dritte Streckenrekord für Großkopf in diesem Jahr. „Dass es drei eigene Rekorde waren, ist natürlich umso schöner.“

Der Gmünder gewann den Lauf mit 2:17 Minuten Vorsprung und machte sich vorab den Heimvorteil zunutze. „Clever wie ich bin, war ich zwei Tage vorher schon auf der Strecke“, verrät Großkopf. „Wenn man schon zu Hause läuft, dann nimmt man das im Training mit.“

Forstarbeiten auf der Strecke

Dabei ließen sich die Läufer der 10-Kilometer-Strecke auch nicht von den Forstarbeiten irritieren.

„Wir hatten das Problem, dass die Forstarbeiter nichts von der Veranstaltung wussten und nicht informiert wurden“, so Tim Schwarzkopf, Organisator der Veranstaltung. Die Arbeiter begannen ihre Arbeit an einer Streckenpassage, als die ersten Läufer vorbeikamen. „Es hat aber jeder noch rechtzeitig reagiert, dann hat's auch funktioniert.“ Allgemein ist Schwarzkopf zufrieden mit dem Ablauf. „Bei einer Großveranstaltung gibt es immer kleinere Probleme“, sagt der Organisator. Dennoch sei bis auf diesen kleineren Vorfall alles in Ordnung. „Die Meldezahlen sind super. Das Wetter ist für die 25- und 50-Kilometerläufer vielleicht sogar etwas zu warm.“

Erfrischung von Milaine Ammon

Am Start- und Zielpunkt empfingen fleißige Helfer bei knapp über 20 Grad die Athleten mit kühlen Getränken. Eine der Helferinnen war Milaine Ammon, Kugelstoßerin der LG Staufen, die im Getümmel stets die Ruhe bewahrte. „Es gibt immer einen kurzen Andrang, dann ist wieder weniger los“, so Ammon. Die LG-Athletin half den ganzen Tag freiwillig aus, um den Ausrichterverein DJK Gmünd zu unterstützen. ⋌Alessandro Gleich

Milaine Ammon, Kugelstoßerin der LG Staufen, hielt eine Erfrischung für die Läufer bereit.
Organisator Tim Schwarzkopf (rechts) von der DJK Schwäbisch Gmünd.

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