Sebastian Haas und Marc Slonek in gut 40 Stunden über die Alpen

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Marc Slonek und Sebastian Haas beim "Transalpine Run 2022".

Das Duo absolviert erfolgreich den „17. Dynafit Transalpine Run“ - einen der härtesten Trailläufe.

Garmisch-Partenkirchen. Sebastian Haas und Marc Slonek, beide aus Aalen, haben den achttägigen Trailrun über die Alpen erfolgreich absolviert. Am 3. September fiel für die beiden der Startschuss des „17. Dynafit Transalpine Run“, einem der härtesten und zugleich spektakulärsten Trailrunning Events der Welt.

267 Zweierteams aus 27 Nationen starteten zur ersten Etappe von Garmisch Partenkirchen nach Nassereith in Tirol und davon erreichten 210 nach acht Etappen die Zielline in Vals in Südtirol.

Der zweite Tag führte dann von Nassereith nach Imst, von wo die Teilnehmer dann einen langen Tag auf der Königsetappe von Imst nach Mandarfen ins Pitztal mit 54 Kilometern und 2800 Höhenmetern zurückzulegen hatten. Kurz, steil, schnell: Der Bergsprint im Pitztal markiert die Halbzeit, von Mandarfen hinauf zum Rifflesee vor grandioser Kulisse. Der Bergsprint gehört seit vielen Jahren zum festen Bestandteil, bei dem die Team-Regel, gemeinsam zu laufen, außer Kraft gesetzt ist.

Somit konnten die beiden für sich so richtige Gas geben. Nach dem eher ruhigerem Sprinttag, führte die Route nun über mithin hochalpine Passagen von fast 3000 Metern Höhe von Mandarfen im Pitztal über die Braunschweiger Hütte und das Pitztaler Jöchl nach Obergurgl im Ötztal. Die hochalpine 6. Etappe von Gurgl im Stubaital wurde aufgrund der schlechten Wetteraussichten aus Sicherheitsgründen abgesagt. Die Teilnehmer wurden mit Bussen ins Stubaital geshuttelt und liefen einen spontan organisierten Rundkurs.

Abbruch der Etappe wegen schlechten Wetters

„Steil hoch, steil runter“, hieß die Ersatzetappe auf der Originalstrecke der Berglauf- und Trailrunning Weltmeisterschaft 2023, hoch zur Elferhütte.

Die 7. Etappe sollte die beiden vom Stubaital über hochalpine Passagen nach Gossensass in Südtirol bringen. Doch anhaltender Regen ließ der Rennleitung keine andere Wahl, als die Etappe nach 12,5 Kilometern und 1400 Höhenmetern aus Sicherheitsgründen an der zweiten Verpflegungsstation (Bremer Hütte) zu stoppen.

Mit 34 Kilometern und 2700 Höhenmetern von Gossensass nach Vals wurde den Aalenern am letzten Tag nochmals alles abverlangt, mit einer Gesamtzeit von 40:41:09 Stunden beendeten sie die Alpenüberquerung von rund 270 Kilometern und 15 000 Höhenmetern erfolgreich . Für Marc Slonek war es bereits die siebte Teilnahme an der Veranstaltung in Folge.

Weitere Teams aus der Region:

Petra Kübler / Wolfgang Schwarzkopf⋌47:12:08 Stunden; Karlheinz Dravec / Andreas Lonardoni⋌ 37:46:29 Stunden.

Marc Slonek und Sebastian Haas beim "Transalpine Run 2022".
Marc Slonek und Sebastian Haas beim "Transalpine Run 2022".

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