SG Bettringen tritt beim Titelfavoriten an

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SG Bettringen (rot) tritt beim Titelfavoriten Oberensingen an.

Die SGB reisen am Sonntag (15 Uhr) als klarer Außenseiter beim nach sechs Spielen noch ungeschlagenen Tabellendritten TSV Oberensingen an.

Schwäbisch Gmünd-Bettringen.

Mit einer klaren 0:3-Niederlage gegen den TV Echterdingen hat die SG Bettringen zuletzt ihren Heimspiel-Dreierpack abgeschlossen. Der Gäste-Sieg ging auch in dieser Deutlichkeit vollauf in Ordnung.

„Wenn man anerkennen muss, dass man selbst in der Höhe verdient verloren hat“, sagt Steffen Mädger, „dann sollte man davon ausgehen, dass sowohl der Matchplan als auch andere Faktoren nicht gegriffen haben. Trotzdem sehe ich das nicht so.“ Denn die erste Halbzeit sei größtenteils so gelaufen, „wie wir es gelenkt und gewollt haben“, fügt der SGB-Trainer hinzu.

Aufgrund der individuelle Klasse des Gegners sei man jedoch schnell ins Hintertreffen geraten, als TVE-Stürmer Ugur Yilmaz in der vierten und siebten Minute zweimal eiskalt zuschlug. Danach lief dann vor allen Dingen in den zweiten 45 Minuten zu wenig zusammen beim Aufsteiger. „Mit der Leistung in der zweiten Halbzeit haben wir in dieser Liga nichts verloren“, stellt Mädger klipp und klar fest.

Elf Punkte Unterschied zum TSV

Nach einem Sieg und sechs Niederlagen rangiert die SGB in der zweiten Landesliga-Staffel auf dem 15. Tabellenplatz. Und hat elf Punkte weniger auf dem Konto als der nächste Gegner. Am Sonntag geht es zum TSV Oberensingen. Der Vizemeister der vergangenen Saison ist als Meisterschaftsfavorit Nummer eins in die laufende Spielzeit gestartet und belegt nach vier Siegen und zwei Unentschieden derzeit den dritten Rang. „Da muss für uns schon sehr viel zusammenlaufen“, weiß Steffen Mädger um die eigene Außenseiterrolle. „Aber vielleicht benötigen wir auch einfach wieder so eine Aufgabe, um über uns hinauszuwachsen.“

Gefordert sein wird in Oberensingen in erster Linie die eigene Defensive. Mit 18 erzielten Treffern stellt der TSV nach sechs Spieltagen die bis dato offensivstärkste Mannschaft der Liga. „Wir müssen die Schnellangriffe des Gegners unterbinden. Sie spielen schnell in die vorderste Kette und mit viel Risiko in die Schnittstellen. Da muss sowohl das Pressing vorne als auch die Rückwärtsbewegung auf den langen Ball passen“, so Mädger.

Mehr Alternativen im SGB-Kader

Klar ist indes, dass die Bettringer als Neuling bei diesem Schwergewicht der Liga nichts zu verlieren haben. So sieht es auch der SGB-Coach: „Der Druck der Oberensinger in der Favoritenrolle ist größer als unserer. Damit müssen sie erst einmal umgehen.“

Personell verfügt Bettringen-Trainer Steffen Mädger immerhin wieder über mehr Alternativen als zuletzt. Zwar wird Kapitän Christian Strobel am Sonntag ausfallen, jedoch werden Kenny Spengler und Dominik Schweidler wieder mit an Bord sein und die Mannschaft unterstützen können. Schmerzlich vermisst auf dem Platz wird bei der SG Bettringen weiterhin der neue spielende Co-Trainer Ralph Molner, der nach wie vor verletzungsbedingt fehlt. ⋌sgb

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