SG Bettringen will nachlegen

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Die SG Bettringen (in rot) will den nächsten Erfolg einfahren.

Der Fußball-Landesligist SG Bettringen gastiert am Samstag, 15.30 Uhr, beim 1. FC Heiningen. Das Schlusslicht empfängt den Drittletzten zum Kellerduell.

Bettringen.

Der knappe 2:1-Heimerfolg gegen den TSV Bernhausen hat der SG Bettringen zuletzt im zwölften Saisonspiel den dritten Sieg beschert. Nun soll am Samstag beim seit fünf Spielen sieglosen Tabellenletzten 1. FC Heiningen erstmals in dieser Spielzeit der zweite Dreier hintereinander folgen

Mit dem 2:1-Sieg über den TSV Bernhausen sammelten die Bettringer am Sonntag ihre Saisonpunkte neun, zehn und elf ein. „Aus neutraler Sicht“, sagt Steffen Mädger, „wäre am Ende ein Unentschieden gerechtfertigt gewesen. In der ersten Halbzeit waren wir besser, nach dem Seitenwechsel hatte dann Bernhausen die klareren Aktionen“, blickt der SGB-Trainer zurück. Allerdings seien unter dem Strich nicht der Ballbesitz oder Ballstafetten entscheidend, sondern eben die Tore. Und da war der gastgebende Aufsteiger bis zum Schluss gegen den anderen Liganeuling im Vorteil. „Letztlich hatten wir das Glück auf unserer Seite, dass das Spiel 2:1 ausgeht. Aber genau das ist der Punkt, der mir wichtig war: Dass wir in den beiden Spielen gegen Bernhausen und Heiningen alles investieren. Und das hat in der ersten Halbzeit super funktioniert“, fügt Mädger an.

Er spricht, was die Leistung gegen Bernhausen angeht, von der konstantesten ersten Hälfte der bisherigen Saison. Und das gegen einen physisch starken und kompakt und insbesondere auf den zentralen Positionen stark agierenden Gegner. Dass man diesen Kontrahenten so lange in Schach halten konnte, „fand ich wirklich sehr gut.“ Nicht überraschend wurde der TSV Bernhausen durch den 0:2-Rückstand in den zweiten 45 Minuten offensiver und übte mehr Druck aus. „Das hat mich dann geärgert, dass wir bei unseren Kontersituationen so viele technische Fehler drin hatten. Deshalb haben wir nicht das 3:0 gemacht, sondern durch einen Sonntagsschuss das Gegentor kassiert und blieb das Spiel bis zum Schluss offen“, so Mädger. Der Fußballgott sei aber endlich einmal wieder auf Seiten der Bettringer gewesen, blieb es doch beim 2:1.

Am Samstag sind die Bettringer auswärts gefordert beim 1. FC Heiningen. „Ich gehe davon aus, dass wir auf einen tiefstehenden Gegner treffen werden, der viel verteidigen und uns das Leben so schwer machen wird“, blickt Steffen Mädger auf das Gastspiel beim Schlusslicht voraus. Die aus der Verbandsliga abgestiegenen Heininger haben nach einem großen personellen Umbruch mit zwei Siegen, einem Unentschieden und zehn Niederlagen sieben Punkte geholt und bereits einen Trainerwechsel hinter sich. Nach nur zwei Spielen trennte sich der Verein von Fabio Morisco, seither sitzt Metin Kartal auf der FCH-Trainerbank.

Laut Mädger handelt es sich um eine sehr wichtige Partie im Abstiegskampf der zweiten Landesliga-Staffel – für beide Mannschaften. „Heiningen steckt noch etwas tiefer hinten drin. Es wird ein sehr schwieriges Spiel für uns. Ein Spiel mit vielen Emotionen, weil jeder diese drei Punkte unbedingt benötigt. Für uns wären diese drei Punkte ein Riesenschritt. Wir werden alles dafür tun.“ Die Vorfreude auf dieses bedeutsame Kellerduell sei groß beim Tabellendrittletzten. „Das ist das Wichtige: Es ist nicht so, dass wir Angst davor haben, zu verlieren. Wir sind heiß darauf, mit einem Dreier nachzulegen und zu zeigen, dass die Landesliga für die SG Bettringen die richtige Liga ist und wir da reingehören.“

Mit Stürmer Dennis Wolf und Innenverteidiger Dominik Schweidler sind zwei zuletzt verletzungsbedingt lange ausgefallenen SGB-Spieler in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Ob beide in Heiningen dem Kader angehören werden und ob der gegen Bernhausen verletzt fehlende Torhüter Marco Hauke wieder dabei sein kann, wird sich kurzfristig entscheiden. sgb

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