SG Hofen/Hüttlingen: Geduldig und temporeich zum Heimsieg

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Handball Landesliga-Begegnung zwischen der SG Hofen/Hüttlingen und Söflingen.

Die SG Hofen/Hüttlingen besiegt die TSG Söflingen II klar mit 36:30.

Hüttlingen. In der Limeshalle fand ein temporeiches Landesliga-Topspiel statt. Die Handballer aus Hofen-Hüttlingen konnten sich mit Tempospiel und einer kompakten Mannschaftsleistung die wichtigen Punkte im Heimspiel gegen Söflingen sichern.

Bis auf den verletzten Abwehrchef Hügler, konnte das Trainergespann Haas/Jörg aus dem Vollen schöpfen. Die vergangene Trainingswoche wurde daher genützt, um den Ausfall bestmöglich zu kompensieren.

Söflingen startet besser

Das Spiel begann wie zu erwarten mit viel Tempo. Beide Mannschaften drückten enorm aufs Gaspedal, wobei dabei der SG2h zu viele technische Fehler unterliefen und diese durch Söflingen sofort bestraft wurden. Von 2:5 in der 5. Minute bis hin zum 8:12 in der 18. Minute hatte Söflingen die Oberhand, weshalb Haas die erste Auszeit für sein Team nahm.

Die Ansprache wurde gut umgesetzt und man konnte durch das hohe Tempo sowie die stabilen Abwehr der Söflinger zu immer mehr Fehlern zwingen. Folglich konnten man kurz vor der Halbzeit den Ausgleich zum 18:18 erzielen und mit einem Unentschieden in die Pause gehen.

In der Halbzeit sagte Haas zu seinem Team, das Tempo weiter hoch zu erhalten und weiterhin gallig in der Abwehr zu agieren.

Starker Beginn nach Pause

Diese Worte setzten die Männer um Kapitän May in Form eines 4:0-Laufs sofort um. Söflingen war bereits fünf Minuten nach dem Seitenwechsel zur zweiten Auszeit gezwungen war. Das Spiel verlor keineswegs an Tempo und es ging im offenen Schlagabtausch hin und her. Söflingen hielt hartnäckig dagegen und konnte einen größeren Rückstand verhindern. Beim Stand von 30:27 in der 54. Spielminute nahm die SG2H eine Auszeit, um sich auf die anstehende Crunchtime vorzubereiten.

Abwehr ist die Grundlage

Auch dieser Ansprache konnten die Gastgeber umsetzen und bestraften jeden kleinen Fehler der Gäste umgehend. Bis zum Schlusspfiff konnte der Vorsprung noch auf sechs Tore ausgebaut werden, so dass am Ende die Anzeigetafel beim 36:30 stehen blieb.

„Hervorragend finde ich, dass wir sowohl temporeich als auch geduldig im Angriff gespielt haben. 36 Tore in einem Spiel ist eine starke Ausbeute. Abwehrtechnisch konnten wir uns in der 2. Hälfte auch nochmals verbessern und dadurch nur 12 Tore in den letzten 30 Minuten zulassen“, kommentiert der zum Man oft he Match gewählte Trögele das Spiel.

SG2H: Anlauf (3), Fürst (2), Joas (1), May, Seeh (4), Müller (1), Kraus (5), Funk (3), Schneider (3), Jörg (1), Trögele (6), Eiberger (7), Sauer, Bürgermeister.

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