SG will Revanche fürs Hinspiel

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MADS Ostalb vs Freiburg II
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SG MADS und TSV Ellwangen fiebern dem Derby entgegen. Am Samstag um 19.30 Uhr gilt es in der Heidehalle Mutlangen.

Mutlangen/Ellwangen.

In der Volleyball-Regionalliga steht am kommenden Samstag das zweite Derby zwischen der SG MADS Ostalb und dem überraschend starken Aufsteiger TSV Ellwangen an. Gespielt wird um 19.30 Uhr in der Heidehalle in Mutlangen.

Beide Mannschaften gehen dabei mit gänzlich unterschiedlichen Voraussetzungen ins Spiel. Während der TSV mit bereits 18 Punkten auf Platz sechs stehend, fast bereits für eine weitere Saison in der Regionalliga planen kann, steht die SG MADS auf Platz neun und sieben Punkten aus erst zwei Siegen mitten im Abstiegskampf. Und muss daher am Samstag das Heimspiel eigentlich gewinnen, zudem möchte man Revanche für die Hinspielniederlage. Hoffnung schöpft die Mannschaft aus dem Erfolgserlebnis vom vergangenen Samstag, als man den direkten Konkurrenten Freiburg 2 in Aalen mit 3:1 schlagen konnte. Bis zum 7. TG Bad Waldsee sind es derzeit vier Punkte Abstand, gegen die TG spielt die SG noch. „Am Samstag sind Stand jetzt alle Spieler dabei, darunter zwei Jugendspieler“, sagt Trainer Frieder Henne. Bei dem kleinen Kader der SG auch wichtig. Die Mannschaft müsse aber am Samstag sicher konstanter spielen als in den meisten spielen bisher, auch gegen Freiburg sei die Leistung zu schwankend gewesen. „Wir brauchen noch ein paar Siege, um in der Tabelle noch höher zu klettern, denn die Zahl der Absteiger steht noch nicht fest“, ergänzt Henne. Bis zu drei Mannschaften könnten absteigen, je nachdem wie viele Absteiger es aus der Dritten Liga gibt.

Das Hinspiel hatte der TSV in eigener Halle mit 3:1 gewonnen. Die SG MADS hatte stark begonnen und den ersten Satz gewonnen, danach ließ man aber nach und Ellwangen wurde stärker. Auch in den entscheidenden Phasen des 3. und 4. Satzes war der TSV entschlossener.

TSV spielt starke Saison

Die Ellwanger haben bisher sechs ihrer elf Spiele gewonnen, darunter zuletzt gegen Stuttgart 2, und „auch bei Niederlagen zumeist gut mitgehalten“, erzählt Trainer Martin Pfitzer. Man sei beim TSV selbst überrascht, wie gut es bisher laufe, deutlich besser als erwartet. „Ein großer Vorteil ist sicher unser großer und recht ausgeglichener Kader mit vielen Wechselmöglichkeiten“, sagt Pfitzer. „Und der Zusammenhalt, wir sind eine richtige Mannschat geworden“, lobt er. Auch die Zuschauer in den Heimspielen und oft auch auswärts seien ein wichtiger Punkt. „Das Derby wollen wir natürlich gewinnen, auch wenn wir nicht komplett sein werden“, sagt er. So sind Michael Mahler und Tom Wenczel weiter verletzt, Mittelblocker Linus Liss fehlt aus privaten Gründen, dafür ist Zuspieler Winfried Lingel wieder dabei, aber nach langer Pause noch nicht voll einsatzbereit.

Beide Trainer freuen sich aufs Derby. Es ist also angerichtet für ein spannendes Spiel. Zugelassen sind in der Heidehalle 150 Zuschauer nach 2G+-Regel.

Wir brauchen noch ein paar Siege.“

Frieder Henne, Trainer SG MADS

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