SGB empfängt den Tabellenzwölften

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Gelingt der dritte Sieg in Serie für die SG Bettringen?

Mit zwei Siegen in Folge hat der Fußball-Landesligist SG Bettringen zuletzt den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze hergestellt. Mit einem Dreier im direkten Duell am Sonntag, 14.30 Uhr, könnte man nun den Tabellenzwölften TSV Weilimdorf überholen.

Bettringen. Die Auswärtsbegegnung beim 1. FC Heiningen hat für die SG Bettringen einen wichtigen Stellenwert gehabt. „Wir haben diese Partie vorher als Finalsspiel ausgerufen. Das heißt aber nicht, dass man gegen einen Verbandsligaabsteiger dann auch zwingend die drei Punkte holt“, sagt Trainer Steffen Mädger. Deshalb sei dieser 3:1-Sieg beim Tabellenschlusslicht ein absolut wichtiger Dreier im Kampf gegen den Abstieg gewesen.

Mädger blickt auf ein ausgeglichenes Spiel zurück, in dem seine Mannschaft kurz vor dem Halbzeitpfiff in Führung gehen konnte. „Das war ein Riesenvorteil für uns, mit dem 1:0 aus der Pause rauszukommen, weil wir dadurch mehr Sicherheit hatten.“ In der Anfangsphase der zweiten Hälfte hatten die Bettringer Riesenchancen, um auf 2:0 zu erhöhen, kassierten dann aber wie aus dem Nichts durch einen Foulelfmeter den Ausgleich.

„Trotzdem haben wir das Spiel weiterhin dominiert und verdientermaßen noch zwei Tore gemacht“, so Mädger, der sich besonders darüber freute, dass ausgerechnet der eingewechselte Dennis Wolf bei seinem Comeback nach langer Verletzungspause direkt zum entscheidenden 3:1 traf. Danach war Durchschnaufen angesagt bei der SGB. Denn: „Wir wussten, dass das ein absoluter Muss-Sieg ist. Umso größer war die Freude, dass wir diesen Dreier mitnehmen konnten“, betont Steffen Mädger noch einmal die Bedeutung dieses Erfolges in Heiningen, sammelte der Aufsteiger dadurch doch erstmals in dieser Saison zweimal hintereinander drei Punkte ein.

Dementsprechend könne man nun mit breiter Brust das anstehende Heimspiel gegen den TSV Weilimdorf angehen. „Das ist der nächste Konkurrent“, sagt Mädger über den auf Tabellenplatz zwölf liegenden nächsten Gegner. Der TSV Weilimdorf, bei dem der ehemalige Normannia-Coach Holger Traub auf der Trainerbank sitzt, hat mit vier Siegen, vier Unentschieden und sechs Niederlagen bislang 16 Punkte geholt - also zwei Zähler mehr als die auf dem 15. und viertletzten Rang platzierte SGB. Die Weilimdorfer um ihren Top-Torschützen Alper Arslan (fünf Tore) haben aber nur eines ihrer letzten fünf Spiele verloren, mit 3:6 im letzten Auswärtsspiel bei Türk-Spor Neu-Ulm. Daheim gelang am vergangenen Sonntag ein 5:1-Kantersieg gegen den 1. FC Frickenhausen. In der Fremde hat der TSV bislang nur einmal gewonnen.

Steffen Mädger: „Da kommt eine Mannschaft nach Bettringen, die individuell sehr gut besetzt ist, und die wir keinesfalls unterschätzen dürfen.“ So oder so dürfe sein Team nun nach den beiden jüngsten Erfolgserlebnissen bloß keinen Höhenflug bekommen und denken, es gehe fortan alles von allein. „Wir hängen immer noch unten drin und stehen weiterhin vor einer großen Herausforderung. Wir müssen auch im nächsten Spiel wieder sehr konzentriert und hart arbeiten, um erfolgreich sein zu können“, fordert Mädger kein Nachlassen. Stattdessen soll gegen den TSV Weilimdorf an die zuletzt gezeigten Leistungen gegen den TSV Bernhausen und in Heiningen angeknüpft werden. „Da können und wollen wir wieder beweisen, dass wir in die Landesliga gehören“, sagt Mädger.

Verzichten muss der SGB-Trainer am Sonntag auf den angeschlagenen Tim Adam. Hoffnung auf eine Rückkehr in den Kader besteht dagegen bei Dominik Schweidler und Christian Strobel.

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