Sie wollen mit motiviertem Auftreten überzeugen

+
Foto: Jan-Philipp Strobel

Die Sportfreunde Dorfmerkingen empfangen zum Ligastart den CfR Pforzheim.

Neresheim-Dorfmerkingen. Am Samstag starten die Sportfreunde Dorfmerkingen in ihre dritte Oberligasaison. Anpfiff auf dem Härtsfeld ist um 14 Uhr. Und gleich zu Beginn steht für das Team von Helmut Dietterle keine leichte Aufgabe auf dem Plan. Den Gegner, den CfR Pforzheim, zählt Dietterle zu den Spitzenteams der Liga. „Sie haben Hoffnungen, dass bei den Kickers oder in Freiberg mal etwas schiefgeht und sie dann das Ass haben und vorne reinhauen können“, so Dietterle.

Vier Spieler fehlen

Doch es ist auch der Anfang. Der Anfang einer langen Saison, der Neubeginn nach einer ungewohnt langen Pause - und am Anfang wissen die Mannschaften nicht, wo sie stehen. „Die zwei Pandemiejahre hängen allen in den Knochen“, so der SFD-Trainer, „wir sind noch lange nicht im Alltag zurück - auch nicht im Fußball.“ Und dann fehlen am Samstag auch noch wichtige Spieler wie Marc Gallego und Fabian Adler (beide Urlaub), auch Michael Schiele und Kevin Renner befinden sich derzeit noch im Aufbautraining und sind am Samstag noch nicht bereit.

Seine Mannschaft ist noch nicht ganz auf dem Stand wie da, wo sie Dietterle gerne haben will. Es gehe noch nicht nur um die vielen kleinen Details im Fußball, sondern auch um die konditionellen Grundlagen, eine solche Saison überhaupt durchstehen zu können. Da liege noch einiges an Arbeit vor den Dorfmerkingern. „Jeder hat diese Pandemiezeit anders weggesteckt“, erzählt der 70-Jährige. Deshalb richtet er sich auf viele Auf und Abs in dieser Saison ein. „Und wenn am Ende der Klassenerhalt steht, ist alles gut.“

Besonderes Hauptaugenmerk lag in den letzten Trainingseinheiten auch auf den Abschlusssituationen. „Die trainieren wir, dass die Spieler mit Überzeugung vors Tor gehen, mit Überzeugung auch die Tore schießen.“ Selbstbewusstsein lautet da das Schlüsselwort. „Torchancen haben wir uns in Frickenhausen einige erspielt“, das ist laut Dietterle nicht das Problem. Aber die Konsequenz im Abschluss.

„Wir wollen natürlich gewinnen“

Trotz allen Problemen verzichtet der SFD-Coach nicht auf die Kampfansage: „Wir wollen natürlich gewinnen. Und wir werden dementsprechend agieren.“ Mutig auftreten, mit Mut Chancen erarbeiten, wachsam sein. „Auch wenn wir noch nicht bei hundert Prozent sind, werden wir alles geben und versuchen, Punkte zu holen.“

Dass gleich das erste Punktspiel vor Fans stattfindet, motiviert die Dorfmerkinger Elf. „Wir freuen uns und sind gespannt. Und wir werden jede Energie aufwenden, um unsere Zuschauer zu überzeugen.“

Zurück zur Übersicht: Regionalsport

WEITERE ARTIKEL

Kommentare