Spraitbach 2 holt die Meisterschaft

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Die Schachfreunde Spraitbach sind Meister der Liga 11 der Deutschen Online-Liga (DSOL).

Spraitbach. Völlig überraschend holte die zweite Mannschaft der Schachfreunde Spraitbach den Meisterschaftspokal der Deutschen Online-Liga 11 und reiht sich damit in die erfolgreiche Saison der dritten Mannschaft (Platz 3 in der Vorrunde und der ersten Mannschaft, Gruppensieg und Halbfinale) ein.

Bei der zweiten Mannschaft handelt es sich um ein junges Team mit ausschließlich Spielern unter 16 Jahren. Angeführt wurden sie von Arno Reindl aus der 1. Mannschaft Spraitbachs. „Wir wollten ein reines Jugendteam bei dieser DSOL antreten lassen, damit sich auch die Jugendlichen in einem Team präsentieren können und ihren Gemeinschaftsgeist trotz Corona stärken können“, so Kapitän Arno Reindl vor dem Turnier.

Vorrunde: Schon nach dem zweiten Teil der Vorrunde überraschten die jungen Spraitbacher. Ohne Niederlage wurde man souverän Gruppenerster. Die Ergebnisse: TuS Coswig - SF2 2:2, SC ML Kastellaun 3 - SF2 1:3, SG Weißensee – SF2 1:3.

Viertelfinale: Im Viertelfinale wartete mit Bühlertal 2 ein schwerer Gegner auf die Spraitbacher Jungs. Mit Siegen von Jork Reindl, Johannes Kühn von Burgsdorff und Tim Schmid wurde die Hürde aber recht sicher genommen. Ergebnis: SC Bühlertal 2 – SF 2 1:3.

Halbfinale: Die Teilnahme am Halbfinale war schon ein kleiner Erfolg. Doch nun, da das Finale in greifbarer Nähe war, wollte man dieses natürlich auch erreichen. Die Jungs waren hochmotiviert. Souverän und sicher wurden die Spiele von Jork Reindl, Johannes Kühn von Burgsdorff und Tim Schmid gewonnen. Das Finale war erreicht und der Turniersieg zum Greifen nah. Ergebnis: SK Kehlheim 1 – SF 2 1:3.

Finale: Die Anspannung war enorm. Denn natürlich wollten die Jungs den Pokal nach Spraitbach holen. Es begann sehr gut: Johannes Kühn von Burgsdorff an Brett 2 gewann sofort kampflos, da sein Gegner nicht antreten konnte. 1:0 für Spraitbach. Nun geschah lange nichts. Alle Spiele waren ausgeglichen und es galt, die erwartete harte Nuss mit Geduld zu knacken.

Doch langsam erarbeitete sich das gegnerische Team einen Vorteil an Brett 3. Tim Schmid wehrte sich nach Kräften, konnte die Niederlage aber nicht verhindern. 1:1. Nun lag es an Simon Banzhaf und Jork Reindl. Beide hatten es mit einer komplizierten Stellung zu tun. Banzhaf auf Brett 4 konnte ins Remis abwickeln und Reindl somit einen kleinen Vorteil verschaffen. Dank der Berliner Wertung wäre für Jork Reindl nun ein Remis ausreichend, um der Mannschaft zum Sieg zu verhelfen. Und zur großen Freude der Spraitbacher erkämpfte er sich genau dieses. Ergebnis: SF Greiz – SF 2 2:2.

Kapitän Arno Reindl nach dem Sieg: „Spannender hätte das Finale nicht sein können. Was für eine grandiose Leistung! Wir sind alle sehr stolz auf die Truppe. Es war schön, die Jungs zu einem Team zusammenwachsen zu sehen und dann zu beobachten, wie sie die Früchte ihrer harten Arbeit ernten konnten. Ich freue mich schon, den Pokal in den Händen zu halten.“ Die Siegerehrung ist am 19. Juni auf dem Verbandstag des Schachverbandes Württemberg.

Spraitbach: Jork Reindl, Johannes Kühn von Burgsdorff, Tim Schmid, Simon Banzhaf und Ilyas Cengiz.

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