Starke Platzierungen für Schüler aus Aalen

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Rafael Sanchez aus Aalen.

Nachwuchsfahrer Rafael Sanchez qualifiziert sich für das Supercross in Stuttgart

Aalen. Nachdem der 9-jährige Schüler aus Aalen-Reichenbach zur Saison 2022 in die 65 ccm Klasse gewechselt hat, war eine Platzierung in den Top Ten eher ein Wunschdenken. Doch Rafael zeigte ab der zweiten Saisonhälfte eine super konstante Leistung und erkämpfte sich tatsächlich den zehnten Platz im BW Cup und sicherte sich somit das Ticket zum Supercross in der ausverkauften Schleyerhalle in Stuttgart.

 

Mit sieben Jahren startete Rafael seine Cross Karriere, zunächst auf einer No Name Maschine aus dem Internet. Schnell wurde aber klar, dass diese Maschine PS-mäßig nicht ausreicht und so trainierte Rafael ab September 2020 auf seiner neuen KTM SX50 und das erste Mal auf einer Cross-Strecke. Nach der Winterpause im Frühjahr 2021 startete Rafael bereits in seine erste BW Cup Saison. Dort konnte er gleich einige Plätze auf dem Podium einfahren.

Am Ende der Saison belegte er im BW Cup einen beachtlichen 3. Platz und konnte sich mit dem Sieg in der ADAC Rookiewertung küren. Somit hatte sich Rafael bereits in seiner ersten Saison für das Supercross in Stuttgart qualifiziert, welches jedoch Pandemiebedingt leider nicht stattfinden konnte.

 

Mit seiner neuen KTM SX 65 startete Rafael als zweitjüngster Fahrer dieses Jahr in die neue BW Cup Saison. Ohne Probleme meisterte er den Aufstieg in die nächsthöhere Klasse. Beim ersten Rennen in Schnaitheim belegte er einen bravurösen 6. Platz in der Tageswertung. Über die Saison hinweg konnte Rafael seine Leistung konstant halten und weitere Platzierungen unter den ersten Zehn einfahren. Von den bis zu drei Jahre älteren Mitstreitern, ließ er sich nicht beeindrucken. Weitere Erfolge konnte er noch bei den Stoppelcrossrennen in Rammingen und Bissingen einfahren, wo er jeweils den 1. Platz erreichte. Bei der deutschen Cross Country Meisterschaft in Bühlertann belegte

er einen sensationellen 2. Platz. Trotz Dauerregen während des Rennens und schier unpassierbaren

Streckenverhältnissen hielt er die geforderte Fahrzeit von 45 Minuten souverän durch.

 

Für das kommende Jahr hat sich Rafael eine Platzierung unter den Top fünf als Ziel gesetzt.

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