Steffen Thum fährt in Katalonien unter die Top 10

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In bestechender Frühform: Steffen Thum vom Mountainbike-Racingteam Aalen ist beim Etappenrennen in Spanien auf den neunten Platz gefahren.

Die Profis des MTB-Racingteams Aalen kommen in Spanien und Tschechien in Fahrt.

Aalen. Das Mountainbike-Racingteam Aalen schickte seine Fahrer zu verschiedenen Rennen. Marion Fromberger und Rob Vanden Haesevelde haderten beim Weltcup in Tschechien mit den schlammigen Bedingungen, Steffen Thum positionierte sich in Katalonien jedoch bereits in der Spitzengruppe.

Es war die letzte Etappe, auf der man Steffen Thum nahezu das gesamte Rennen hinweg in der Spitzengruppe des Volcatt sah. In Katalonien nahe Girona fand die zweite Auflage des UCI-Etappenrennens statt, bei dem das Mountainbike-Racingteam Aalen auch im März schon mit vertreten war. Nur eine Woche nach dem Cross-Country Weltcup in Albstadt folge nun das zweite Mehrtagesrennen der spanischen Serie. Auf der Schlussetappe entjagte Thum dem Feld bereits am ersten Anstieg mit 10 seiner Mitstreiter, darunter auch das gelben Führungstrikot auf den Schultern von Miquel Faus. Das dreistündige Teilstück bot sich mit vielen kurzen aber steilen Anstiegen für solch einen Ausreißversuch an. Und selbst wenn am Ende die Kraftreserven noch nicht für den Tageserfolg reichten, zeigte sich der 36-Jährige sehr zufrieden im Ziel. „Unsere großen Ziele und internationalen Highlights kommen erst später in der Saison. Es ist jedoch für uns wichtig zu sehen, dass wir auf dem richtigen Weg sind und auch im Formaufbau vorne mitmischen können“, so der Teamchef. Und: „Der Tag hinter dem Führungsmotorrad zeigt unser Können und es hat mich auch persönlich motiviert und gut getan, wieder ganz vorne zu fahren“, sagt Thum zu seinem Rennen, das er auf Position 9 beendete.

Simon Gegenheimer stürzt

Auch sein Teamkollege Simon Gegenheimer konnte in Katalonien einen weiteren Schritt in Richtung Weltcupform vollziehen. Gegenheimer verlor auf der ersten Etappe durch einen Sturz zwar viele Positionen, arbeitete sich jedoch bis auf Platz 20 am letzten Tag vor.

Parallel waren Marion Fromberger und Rob Vanden Haesevelde in Nove Mesto an der Startlinie. Viel Regen und dadurch eine komplett matschige Rennstrecke zeichneten beim Weltcup in Tschechien ein absolut anderes Bild wie für die beiden Herren in Spanien. Zudem hatten sowohl Fromberger, wie auch Vanden Haesevelde Pech in der Reifenwahl. Fromberger entschied sich für zu wenig Profil, und der Belgier erlitt durch einen Fahrfehler bereits in der ersten Runde einen Reifenschaden. „Im Weltcup muss alles Stimmen, sonst verlierst du nicht drei-, vier Plätze, sondern gleich 30 oder 40. Der Blick geht nach vorne, wir werden in den kommenden Wochen gemeinsam im Team in den Explorer Hotels in Österreich trainieren und können hoffentlich etwas Motivation von den guten Ergebnissen aus Spanien dorthin mitnehmen“, so Marion Fromberger zu den nun anstehenden Einheiten.

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