Stele zu Ehren von Henning Mühlleitner enthüllt

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Stele im Gmünder Freibad zu Ehren Henning Mühlleitners. Von links: Kurt Abele (Vorstandssprecher der VR Bank Ostalb eG), Oliver Mühlleitner, Erster Bürgermeister Christian Baron und SVG?Vorsitzender Roland Wendel.

Stelen im Gmünder Freibad für erfolgreiche Gmünder Schwimmer - und Bud Spencer

Schwäbisch Gmünd.

Am gleichen Tag, als Henning Mühlleitner in Eindhoven die Qualifikationsnormen für die WM in Budapest unterbot, wurde beim traditionellen Anschwimmen seines Heimatclubs Schwimmverein Gmünd im Bud-Spencer Freibad zu Ehren des Olympia-Vierten von Tokio die neunte Stele auf dem „Freibad-Walk of Fame“ enthüllt. An Hennings Stelle nahm sein Vater Oliver Mühlleitner an der Zeremonie teil, zu der auch Gmünds Sportbürgermeister Christian Baron, Oliver Glass als Vertreter des Gmünd Stadtverbandes Sport und der Vorstandsvorsitzende des VR-Bank Ostalb, Kurt Abele, gekommen waren. Baron betonte, dass die Ehrengalerie die große Bedeutung des Schwimmsports in Schwäbisch Gmünd dokumentiere und gleichzeitig die junge Generation für den Spitzensport motiviere. SVG-Vorsitzender Roland Wendel erklärte, dass im Jahr 2011, als der Filmstar Bud Spencer das neue Freibad im Schießtal auf seinen Namen taufte, die Idee entstand, herausragende Gmünder Schwimmsportler mit einer Stele zu ehren. Darunter auch Bud Spencer, der unter seinem bürgerlichen Namen Carlo Pedersoli („Stier von Rom“) 1951 beim Länderkampf Deutschland gegen Italien im Schießtal die 100 Meter Freistil in 59,8 Sekunden gewann und der auch 1954 bei einem Clubkampf des SVG gegen Lazio Rom im Gmünder Hallenbad als Staffelschwimmer und als Wasserballer dabei war. Der SVG gewann den Wettbewerb übrigens mit 88:59 Punkten. Auf den weiteren sieben Stelen sind abgebildet:

Das Männerteam des SVG, das 1952 Deutscher Mannschaftsmeister wurde, mit Hans Richter, Hans Blickensdörfer, Hansjürgen Botsch, Walter Botsch, Kurt Brenner, Josef Duda, Alfred Hirsch, Rupprecht Köninger, Hans Mangold, Otto Munz, Dieter Netzel, Willy Pawlakowitsch, Lothar Reuter, Sigurd Reuter, Manfred Rieg und Karl Töltl.

Hansjürgen Botsch, 1955 Deutscher Meister über 100 Meter Rücken, mehrfacher Nationalschwimmer;

Susanne Richter, 1955 bis 1957 dreifache Deutsche Meisterin im Kunstspringen, Teilnehmerin an den Europameisterschaften;

Angelika Grieser, 13-fache Deutsche Meisterin im Rückenschwimmen, zweifache Junioren-Europameisterin 1973 in Leeds, Silbermedaillengewinnerin mit der deutschen 4 x 100 Meter Lagenstaffel bei der WM 1973 in Belgrad und Bronzemedaillengewinnerin bei der EM in Wien 1974.

Dagmar Rehak, mehrfache deutsche Meisterin im Brustschwimmen, eigentlich qualifiziert für die dann vom DSV boykottierten Olympischen Spiele 1980 in Moskau.

Stefan Talgner, 1980 Deutscher Meister über 200 Meter Rücken;

Marion Zoller, Bronzemedaillengewinnerin bei den Europameisterschaften 1991 in Athen; Bronzemedaillengewinnerin bei der Sprint-WM in Gelsenkirchen über 100 Meter Rücken, Platz 9 bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona.

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