Strauchelt Großdeinbach?

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Zehn Bezirksligisten sind noch im Rennen und kämpfen um den Einzug ins Achtelfinale. Spielleiter Roland Wagner wagt Prognosen.

Ostalbkreis.

Roland Wagner kann sich durchaus Überraschungen vorstellen. Am Ende aber rechnet der Pokalspielleiter mit einem Endspiel zweier Bezirksligisten. Doch der Weg dorthin ist ein weiter. Jetzt geht's erst einmal um den Einzug ins Achtelfinale.

Ein Bezirksligist muss sich in der dritten Runde definitiv verabschieden: Die TSG Hofherrnweiler II und der FV 08 Unterkochen stehen sich am Donnerstag im einzigen bezirksligainternen Duell gegenüber. „Das wird eine spannende und sicherlich offene Partie, wobei ich mir vorstellen könnte, dass die TSG Hofherrnweiler den Heimvorteil nutzt und am Ende knapp weiterkommt“, sagt der Pokalspielleiter, der die Unterkochener in dieser Saison allerdings sehr stark einschätzt.

Keine Blöße wird sich laut Wagner die SG Bettringen in Heubach geben. „Da wird die SGB nichts anbrennen lassen“, glaubt der Pokalspielleiter. Dasselbe gelte für den FC Bargau (in Schechingen), die TSG Nattheim (in Mergelstetten), den TV Steinheim (in Auernheim), die TSG Schnaitheim (in Fleinheim) und den SSV Aalen (in Eggenrot). „Ich denke, dass diese Bezirksligisten ihre Aufgaben bei den niederklassigen Gegner lösen werden. Ganz so optimistisch ist Wagner beim TV Neuler nicht, der beim starken Kreisligisten TSV Hüttlingen zu Gast ist. „In dieser Partie könnte ich mir durchaus eine Überraschung vorstellen“, sagt der Spielleiter.

Wagner tippt auf Außenseiter

Das gelte auch für das Duell zwischen dem A-Liga-Aufstiegsaspiranten TV Straßdorf und dem Bezirksliga-Schlusslicht TSV Großdeinbach. „Die Deinbacher sind auch in dieser Saison nicht beständig, ich kann mir gut vorstellen, dass sich der TV Straßdorf als Außenseiter durchsetzt und ins Achtelfinale des Bezirkspokals einzieht.“

Keinen Favoriten will Wagner in der Partie SG Hohenstadt/Untergröningen gegen den TV Lindach ausmachen. „Das wird eng werden.“ Das gelte auch für die Begegnungen zwischen dem VfB Tannhausen und dem SV Pfahlheim und VfL Iggingen gegen den TV Weiler. Der TSG Abtsgmünd traut Wagner ein Weiterkommen in Schrezheim zu.

Eröffnet wurde die dritte Runde bereits mit der Partie Hüttlingen II gegen Dorfmerkingen II. Zwölf Partien stehen an diesem Mittwoch auf dem Programm, das Duell Hofherrnweiler II gegen Unterkochen wird am Donnerstag angepfiffen. Erst am 7. September kommt es zum Duell zwischen den SF Eggenrot und dem SSV Aalen. Der Titelverteidiger SF Lorch hat in der dritten Runde ein Freilos und steht bereits als Achtelfinalteilnehmer fest.

Bettringen wird nichts anbrennen lassen.“

Roland Wagner, Pokalspielleiter

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