SV Pfahlbronn auf Trainersuche

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Fußballtrainer Tuna Tözge, SV Pfahbronn

Der Ligazweite einigte sich mit Trainer Tözge darauf, die dreijährige Zusammenarbeit zum Saisonende zu beenden.

Pfahlbronn.

Für die neue Saison sucht der SV Pfahlbronn einen neuen Mann für den Job an der Seitenlinie. Mit dem aktuellen Trainer Tuna Tözge einigte sich der aktuelle Tabellenzweite der Fußball-Kreisliga B1 darauf, die dreijährige Zusammenarbeit zum Saisonende zu beenden.

 „Wir waren und sind mit der engagierten, akribischen Arbeit von Tuna Tözge äußerst zufrieden“, erklärt Abteilungsleiter Adrian Ackermann. Dennoch habe man sich nach gemeinsamen Gesprächen „in beidseitigem Einverständnis“ dazu entschieden, die Zusammenarbeit nicht weiter zu verlängern. Ackermann begründet dies in erster Linie damit, dass „wir nach zwei schleppenden Corona-Spielzeiten mit frischem Wind in die Saison 2022/23 starten wollen, in der die Pandemie hoffentlich nicht mehr das alles bestimmende Thema sein wird.“ Durch die frühzeitige Weichenstellung könnten beide Seiten – Verein und Trainer – nun entsprechend vorausplanen.

 Tuna Tözge selbst fällt es keineswegs leicht, die Verantwortung nach drei Jahren abzugeben. Doch es sei ein bewusster Schritt, wie der 40-Jährige bemerkt: „Wir hatten das Pech, das wir zweimal von Corona ausgebremst wurden. Nun tut dem Verein und auch mir ein neuer Impuls sicherlich gut.“ Im Herbst 2020 war der SVP Tabellenführer, doch der Aufstieg blieb verwehrt. In dieser Runde ist das große Ziel trotz fünf Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Rechberg noch längst nicht aufgegeben. „Wir sind wieder oben dabei und haben das mit ausschließlich einheimischen Spielern geschafft“, freut sich Tözge über die Entwicklung während seiner Amtszeit: „Gleichzeitig haben wir viele eigene Jugendspieler in das Aktiventeam integriert. Nun wollen wir das dritte Jahr mit dem maximalen Erfolg zu Ende bringen.“

 Dass sich die Wege im Sommer trennen ändert auch für Ackermann nichts an den „gemeinsam gesteckten Zielen.“ Der SVP will so lange wie nur möglich im Aufstiegsrennen mitmischen und seinem Coach damit einen perfekten Abschied bescheren. Nach einer „schönen und lehrreichen Zeit“ ist Tözge dann offen für eine neue Herausforderung: „Denn meine Trainerkarriere steht erst an ihrem Anfang. Meinem Heimatverein wünsche ich für die Zukunft nur das Allerbeste.“ In Pfahlbronn läuft derweil die Suche nach einem neuen Mann für die SV-Kommandobrücke.

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