Sven Strähle und Nina Krauss holen die Siege

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Bike the Rock

Auf dem Rosenstein zeigen die Mountainbiker nach anderthalb Jahren wieder ihre Klasse. Neben einigen Top-Leuten waren auch zahlreiche Menschen aus der Region am Start.

Heubach

Lange mussten die Mountainbiker der Region auf dieses Event warten. Nach anderthalb Jahren Pause fand am Samstag in Heubach das „Bike the Rock“ wieder statt. Von morgens acht Uhr bis spät abends zeigten die Athleten dabei absolute Top-Leistung.

Den Auftakt machten in den frühen Morgenstunden 212 Marathon-Fahrer. Auf sie warteten eine Strecke von 30 Kilometern und 800 Höhenmetern, die rund die Hälfte sogar zweimal absolvierten. Bei den Profis gab es direkt einen Heimsieg. Der Böbinger Sven Strähle siegte nach 2:19:39 Stunden vor seinem Teamkollegen Tim Feinauer.

„Wir haben gleich am ersten großen Anstieg, dem Lappertal, Zeit gut gemacht und uns abgesetzt. Von da an war es ein Zwei-Mann-Rennen“, schilderte Strähle. Die entscheidende Attacke setzte er dann in der Abfahrt kurz vorm Ziel und kam mit 25 Sekunden Vorsprung ins Ziel. Dritter wurde der amtierenden deutsche Marathon-Meister Markus Westhäuser, der sich nach der Ankunft mit einem Augenzwinkern bei den beiden „für die Schläge“ bedankte. Bei den Frauen setzte sich eine erneut bärenstarke Nina Krauss aus Straßdorf durch.

Strecke „wie Schotter“

Einen kräftezehrenden Tag hatten auch die Enduro-Fahrer. Fünf Teilstücke mussten die 110 Starter absolvieren. Doch damit nicht genug: Insgesamt vier Mal mussten sie den Rosenstein komplett hochfahren, denn das Ziel befand sich zumeist im Tal. „Man muss sich die Kräfte ein bisschen einteilen und bergauf eine Geschwindigkeit wählen, das man rechtzeitig ankommt, aber nicht komplett aus der Puste ist“, erläutert der siegreiche Daniel Renz vom Team „Schwobaracing“. Platz zwei bei den Herren ging an Linus Ott vom TSV Ellwangen, dem nur fünf Sekunden zum Sieg fehlten. Im Anschluss haderte er etwas mit den Bedingungen. „Die Gegebenheiten waren nicht so trocken, dass der Dreck sich quasi nicht mehr bindet, sondern nur so einzelnen kleinen Scheiben rumliegen wie beim Schotter“, erklärt er.

Das Podest knapp verpasst hat hingegen Lokalmatador Marco Bucher. Der Mann von den RSF Bartholomä lag bis zur entscheidenden Stage auf Kurs Podium. Durch einen Sturz auf dem letzten Teilstück verlor er wichtige Zeit und musste so Leon Gallée vom „Bikeorado Racing Team“ den Vortritt lassen.

Tolle Leistungen konnten die zahlreichen Fans auch bei den Pumptrack- und Jugend-Rennen bestaunen. Eine starke Leistung zeigte dabei Bruno Krauß bei den U15-Fahrern. Er gewann nach sechs Runden mit 1:45 Minuten vor Paul Scheirich aus Böbingen. Zum krönenden Abschluss gab es am späten Abend noch ein Trial-Show mit ehemaligen Weltmeister Hannes Herrmann und eine Dirt Jump Show.

„Das Wetter hat mitgespielt und die zahlreich erschienen Zuschauer sind zufrieden. Ich freue mich, in viele zufriedene Gesichter zu sehen und dass es keine ernsthafte Stürze gegeben hat“, sagt Eckhard Häffner, Organisator von „Bike the Rock“.

Neben seinem Dank für die vielen ehrenamtlichen Helfer hat er schon gute Neuigkeiten für das kommende Jahr. „Ich habe gestern von der UCI die Mitteilung bekommen, dass wir wieder den Ehrenstatus HC und den Jugend World Cup bekommen haben“, teilt er freudig mit. Somit können die Planung für das nächste „Bike the rock“ am 23. und 24. April 2022 beginnen.

Ein Video gibt es unter www.tagespost.de

Von da an war es ein Zwei-Mann-Rennen.“

Sven Strähle, German Technology Racing Team
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