SVG in Mühlacker erfolgreich

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Finalteilnehmer: Heike Stotz, Hanna Fuchs, Marie Fuchs, Paula Fuchs, Fabian Blessing.

Gmünder Sportler schwimmen Bestzeiten beim Sender-Cup

Mühlacker. Beim 11. Internationalen Sender-Cup in Mühlacker überzeugten die Nachwuchstalente des Schwimmvereins Gmünd (SVG) erneut mit einer Reihe von neuen persönlichen Bestzeiten. Die Mädchen und Jungs des Trainerduos Dany Fuchs und Peter Stich holten sich dabei in einem starken Teilnehmerfeld elf erste Plätze, 12 zweite Ränge und neun dritte Positionen. Besonders bemerkenswert: Zum ersten Mal sind bei einem Wettkampf gleich drei Mädchen des SVG über 100 Meter Freistil unter einer Minute geschwommen!

Marie Fuchs (Jahrgang 2005) legte nach 59,19 Sekunden und dem Gewinn der Altersklassenwertung im Vorlauf im Endlauf der offenen Klasse noch eine Schippe drauf, blieb erstmals unter 59 Sekunden und stellte mit 58,45 Sekunden als Dtitte einen neuen Altersklassenrekord auf. Damit kam sie dem 30 Jahre alten Vereinsrekord der Olympiateilnehmerin von 1992, Marion Zoller, der bei 58,28 Sekunden steht, gewaltig nahe. Mit 59,89 Sekunden durchbrach Ida Schneider (2005) als Jahrgangszweite die „Schallmauer“ und Paula Fuchs (2005) steigerte sich nach 1:00,65 Minuten als Nachrückerin im Finale der offenen Klasse auf 59,69 Sekunden, womit sie Fünfte wurde.

Mit drei ersten, zwei zweiten und einem dritten Rang war Marie Fuchs wieder einmal mehr die erfolgreichste Gmünder Athletin. Sie gewann außer den 100 Meter Freistil auch die 50 Meter Freistil in 27,13 Sekunden und die 50 Meter Schmetterling in neuer Bestzeit von 28,45 Sekunden. Beachtlich auch ihre 1.13,70 Minuten über 100 Meter Brust, womit sie Zweite wurde und einen neuen SVG-Altersklassenrekord aufstellte. Auf ihre Spezialdisziplin 200 Meter Brust verzichtete sie in Mühlacker.

Zweimal Bestzeit schwamm auch Hanna Fuchs (2002): Über 100 Meter Brust nach 1:18,05 Minuten als Zweite in der Jahrgangswertung im Vorlauf mit 1:17,74 Minuten als Fünfte im Finale der offenen Klasse. Mit 34,11 Sekunden wurde Hanna Fuchs auch über 50 Meter Brust Zweite. Zwei erste Plätze ergatterte sich Heike Stotz (2007). Sie gewann in ihrem Jahrgang die 50 Meter Brust (36,70 Sekunden) und die 200 Meter Brust (2.51,10), wurde Zweite über 200 Meter Lagen und beendete das Jugendfinale über 100 Meter Brust in tollen 1.19,55 Minuten als Vierte.

Kathrin Stotz (2005) holte dreimal „Silber“ – über 50 Meter Brust, 200 Meter Brust und 200 Meter Lagen. Zwei zweite Plätze sicherte sich Paula Fuchs (2005) über 50 Meter Freistil und über 50 Meter Schmetterling. Als Dritte in ihrem Jahrgang standen Mila Funk (2006) über 100 Meter Schmetterling und Stella Alicia Cazzulo über 100 Meter Schmetterling auf dem Podium, das Leni Frank, Charlotte Schramm und Flora Talgner als Vierte knapp verfehlten.

Ganz besonders freute sich das Trainergespann, dass Fabian Blessing (2000) in fünf Rennen vier persönliche Bestzeiten schwamm. Vor allem seine Zeiten über 50 Meter Brust (31,52 Sekunden), 100 Meter Brust (1.09,26 Minuten im Vorlauf und 1.09.16 Minuten als Zweiter im Finale der offenen Klasse) sowie über 200 Meter Brust in 2:30,20 Minuten waren super. Dreimal wurde Blessing in der Altersklassenwertung Sieger. Erwähnenswert das taktische Geschick von Fabian: Er begann sehr verhalten und wurde im Verlauf des Rennens immer schneller: Über 200 Meter Brust schwamm er die ersten 100 Meter in 1:14,96 Minuten, die zweiten 100 Meter in 1:15,24 Minuten – ohne Startsprung. In allen Rennen schlug Fabian Blessing übrigens Felix Brazel vom TuS Metzingen, den Enkel von Gmünds Schwimmerlegende Ernst Brazel. Auch Jan Klein (2005) überzeugte mit zwei Siegen über 50 Meter Rücken in 30,17 Sekunden und mit 2.22,40 Minuten über 200 Meter Lagen, womit er seine Bestzeit gleich um vier Sekunden unterbot. Felix Strampfer (2008) ließ sich den Sieg über 200 M Brust in beachtlichen 2.57,93 Minuten nicht nehmen und schlug über 100 Meter Freistil und 50 Meter Brust jeweils als Dritter an. Max Maier (2006) sicherte sich über 200 Meter Lagen und über 50 Meter Brust gute dritte Plätze, Johannes Beyer (2005) steigerte in fünf Rennen seine Bestzeiten, beachtlich seine 2:26,39 Minuten über 200 Meter Rücken, mit denen er Dritter wurde. Auch Luka Gommisch (2008) und Noah Jaumann (2007) zeigten mit beachtlichen Leistungssteigerungen ihr Talent. Alle Ergebnisse im Detail unter www.schwimmverein-gmuend.de

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