Test an Schulen muss genügen

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Bopfingen dreht am Rad: Bürgermeister Dr. Gunter Bühler (li.) und Peter Altrichter bei der Vorstellung der Aktion.

Pawlita moniert: Für die Sportvereine gibt es immer noch zu viele Vorschriften.

Stuttgart/Ostalbkreis. Für Schülerinnen und Schüler ist die Vorlage eines von der Schule bescheinigten negativen Tests, der maximal 60 Stunden zurückliegt, künftig für den Zutritt zu allen zulässigen Angeboten ausreichend, heißt es in der neuen Corona-Verordnung, die ab Montag, 7. Juni, gilt und mit der Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha weitere Lockerungen veranlasst.

Den Sportverbänden geht dies nicht weit genug. „Die zahlreichen Ehrenamtlichen in unseren Vereinen müssen damit weiterhin einen großen Aufwand betreiben, der nicht nötig wäre“, sagt Manfred Pawlita, WLSB-Vizepräsident und Vorsitzender des Sportkreises Ostalb. In einem offenen Brief des Sportkreises an Sport- und Bildungsministerin Theresa Schopper und an Minister Lucha drängt Pawlita darauf, den Sportvereinen die Coronatest-Nachweispflicht zumindest für die Kinder unter 14 Jahren zu erlassen. „Es sind doch die selben Kinder, die bereits in der Schule getestet werden“, sagt Pawlita. Bei einem positiven Testergebnis würden sie ohnehin in Quarantäne müssen und dürften nirgendwo mehr hin - auch nicht in den Sportverein. Das gelte zum großen Teil auch für die Gruppe der 14- bis 18-Jährigen. Bis auf jene, die bereits im Beruf stünden. „Da müssten wir noch einen Weg finden.“

Dass es sportartenvergleichend immer noch „große Ungereimtheiten“ gebe, auch darauf weist Manfred Pawlita hin. So dürfen zum Beispiel Tanzpaare mit festen Partnern trainieren, im Judo und Ringen aber dürfe man das nicht. Außerdem gebe es „noch immer keine Öffnungsperspektiven für den kontaktarmen Sport.“ Nicht einmal für Kinder und Jugendliche. Dabei sei unbestritten, dass selbst einfache Spiele für eine gesunde Entwicklung junger Menschen unabdingbar seien.

Und, betont der Sportkreisvorsitzende: „Wir brauchen dringend auch Öffnungsperspektiven für kontaktintensiven Sport.“ Viele Vereine würde Sommerferienlager planen. Pawlita: „Da brauchen wir schnell, schnell Klarheit.“

Im Übrigen würden 60 Stunden gerade einmal zweieinhalb Tage abdecken. In unseren Vereinen wird an sieben Tagen in der Woche Sport angeboten.“ wr

Eine runde Sache der Fachgeschäfte

Bopfingen. Das Rad neu zu erfinden ist nach der Corona-Pandemie nicht nötig. Jedoch ein Signal geben, dass das Rad sich noch dreht. Das möchten die Stadt Bopfingen und der Gewerbe- und Handelsverein (GHV) mit einem Gewinnspiel der Bopfinger Fachgeschäfte verdeutlichen. „Bopfingen dreht am Rad“ nennt sich die Aktion. Vom 12. Juni bis 10. Juli werden in den teilnehmenden Bopfinger Geschäften Lose verkauft. Zu erkennen am Glücksrad im Schaufenster.

„Wir haben 3 000 Lose vorbereitet“, sagt GHV-Chef Peter Altrichter. Jeder kann für zwei Euro ein Los erwerben und dann einen der 60 Preise gewinnen. Dazu wird es, je nachdem wie die Pandemie es zulässt, ein Fest auf dem Marktplatz geben.

Kleines Event ist im Juli geplant

Am 10. Juli soll es, so der Plan, auf dem Marktplatz Messbier, Messwürstchen sowie die große Verlosung geben. „Wir wollen dem Juli wieder seinen Event-Charakter zurückgeben“, beschreibt Altrichter die Aktion. Räder und runde Sachen - da denkt man auch an die Ipfmesse. Eine der Attraktionen des größten Volksfests der Region ist oftmals ein Riesenrad und das Herzstück des Vergnügungsparks der Ipfmesse ist das Kettenkarussell. Hier wird der Bogen zur neuen GHV-Aktion geschlagen. Bürgermeister Dr. Gunter Bühler verband bei der Vorstellung die Hoffnung, dass in der Stadt unterm Ipf alles wieder rund läuft. Die Aktion soll ein Zeichen für die Einzelhändler sein, dass es wieder losgeht und sie dabei unterstützt werden. „Wir wollen voller Optimismus in die Zukunft starten“, gibt Peter Altrichter das Motto aus.

30 Geschäfte sind ab 12. Juni dabei. 60 Preise stehen bereit, darunter viele exquisite. Zum Beispiel kommt eine Wochenendstädtereise im Wert von 500 Euro in die Verlosung, ein Cabrio-Wochenende, Tickets für Nico Santos, ein TV-Gerät, verschiedene Haushaltsgeräte sowie GHV-Gutscheine.

Auf dem Bopfinger Marktplatz werden die Preise am 12. Juli live verlost und nur wer anwesend ist, erhält dort seinen Preis. „Sollten Preise übrig bleiben, werden wir diese versteigern“, sagt Peter Altrichter. mj

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