Testspielknüller auf der Ostalb steigt in Dorfmerkingen

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Uwe Wolf
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Oberligist SFD empfängt am Mittwoch um 18.30 Uhr den VfR Aalen in der Röser-Arena.

Dorfmerkingen. Es ist ein Knüller unter den Testspielen vor dieser Saison. Das Oberligateam von Helmut Dietterle empfängt am Mittwoch um 18.30 Uhr die Regionalligaelf von Uwe Wolf. Die Zuschauer dürfen sich freuen.

Die Konstellation könnte unterschiedlicher kaum sein. Auf der einen Seite die Gastgeber, die als Amateure wegen der Corona-Pandemie monatelang kein Spiel bestreiten durften. Auf der anderen Seite die Fußballprofis aus dem Aalener Rohrwang, die die vergangene Saison komplett gespielt haben, am Ende aber eine große Fluktuation zu verzeichnen haben.

Für die einen, den Oberligisten vom Härtsfeld, geht es also darum, sich wieder zu finden. Für den Gast aus Aalen, sich neu zu finden. Dazu haben sich die Aalener am vergangenen Wochenende ein paar Tage des gemeinsamen Beisammenseins außerhalb des Trainingsplatzes gegönnt. „Wir hatten alle dabei. Auch jene, die noch nicht spielen durften. Und das komplette Funktionsteam“, freut sich VfR-Cheftrainer Uwe Wolf darüber, dass es „eine gute Möglichkeit war, sich näherzukommen.“ Die Mannschaft habe „einen guten Charakter“, das habe er gesehen. Die beiden Siege gegen die Oberligisten Dudenhofen (1:0) und Speyer (3:0) hätten gezeigt, dass die Mannschaft im Vergleich zum ersten Spiel am vergangenen Mittwoch in Unterkochen Fortschritte gemacht habe. Wolf: „In Unterkochen haben wir zu wenige Tore geschossen.“

Gegen Dudenhofen und Speyer habe die Mannschaft „trotz müder Beine eine hohe Laufleistung“ gezeigt. Das freue ihn. Das will der Coach auch am Mittwoch in Dorfmerkingen und an diesem Dienstag in Nöttingen (19 Uhr) sehen, ehe es dann am Sonntag (11 Uhr) zum ligenhöheren Drittligisten 1860 München geht. Es sind drei Spiele, in denen Uwe Wolf auch in verschiedenen Spielsystemen agieren lassen will, „um flexibler zu werden.“

„Für uns ist das Spiel gegen den VfR Aalen ein ganz wichtiges“, betont Dorfmerkingens Cheftrainer Helmut Dietterle. Es gehe ihm dabei nicht ums Ergebnis, betont er. „Von meinen Spielern haben sehr viele neun Monate und länger nicht mehr gespielt. Da muss man schon die Maßstäbe richtig setzen.“ Das Dreierturnier in Essingen sei sehr gut gewesen. Absichtlich habe er deshalb in dieser Woche viele Spiele vereinbart, um den Akteuren die Spielpraxis wieder zurückgeben zu können. Am Freitag (18.30 Uhr) kommt der SSV Ehingen-Süd in die Dorfmerkinger Röser-Arena, am Samstag (13 Uhr) geht es nach Schechingen. Dietterle: „Dann will ich mir ein Bild vom Leistungsstand der einzelnen Spieler machen.“ Nachdem in Essingen zuletzt jeder Spieler im Prinzip 45 Minuten gespielt hat, will Helmut Dietterle seine Akteure auch wieder an längere Spielzeiten gewöhnen. Zunächst 60 bis 70 Minuten. Wer diese gegen den VfR Aalen nicht bekommen habe, darf sich in den folgenden Spielen verstärkt zeigen.

Während beim VfR Aalen nach wie die Neuzugang Benjamin Kindsvater (noch fehlende UEFA-Freigabe) und Jonas Arcalean (wird diese Woche ins Training einsteigen) sowie Steffen Kienle (verletzt) ausfallen, muss Dietterle auf Timo Zimmer (Bänderriss im Training) und Yannik Schmidt (Schule) verzichten.

Dauerkartenbesitzer beider Vereine aus der vergangenen Saison haben am Mittwochabend freien Eintritt in Dorfmerkingen. Werner Röhrich

Helmut Dietterle

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