Thomas Maier folgt auf Karl Zeller

  • Weitere
    schließen
+
Die Waffen ruhen derzeit. Der digitale Aalener Kreisschützentag hat gezeigt, dass das Vereinsleben der Schützen derzeit am Boden ist. Was dagegen erfreulich ist: Die Mitgliederzahl ist kaum gesunken.

Digitaler Aalener Kreisschützentag: Kaum Sportbetrieb, aber nur geringer Mitgliederschwund.

Aalen. Aufgrund der Corona-Pandemie musste der 56. Kreisschützentag des Schützenkreises Aalen um nicht weniger als dreieinhalb Monate von Januar auf Mitte Mai verlegt werden und war nur als digitale Veranstaltung durchzuführen.

Im Saal des Landratsamtes Aalen sagte Kreisoberschützenmeister (KSOM) Christian Ziegler, dass 2020 ein ganz besonderes Jahr war, das sich hoffentlich in dieser Form nicht wiederhole, aber sicherlich in den Geschichtsbüchern stehen werde. Der gesamte Sportbetrieb lag am Boden, das Vereinsleben wurde auf den Kopf gestellt, Versammlungen und Treffen konnte nicht mehr stattfinden und die Einnahmeausfälle waren beträchtlich.

„Darüber hinaus hat uns Corona auch gezeigt, dass wir in unserem hoch technisierten Land große Defizite im digitalen Bereich haben. Auch wir im Schützenmeisteramt mussten uns an Kommunikationsmittel wie Zoom und Teams gewöhnen. Und zwar in einigen Sitzungen, doch ersetzt solch ein Meeting niemals eine Präsenzversammlung“.

Der 1. virtuelle Kreisschützentag war nach Zieglers Ansicht dennoch ein voller Erfolg. Landrat Joachim Bläse habe ein Grußwort gesprochen und die Technik unter Federführung von Kreisschützenmeister (KSM) Günter Sanwald habe einwandfrei funktioniert. Bei den Wahlen wurden KSOM Christian Ziegler, Schatzmeisterin Vera Waidmann, Schulungsleiter Jürgen Häfele sowie die beiden Kassenprüfer Dietmar Pflanz und Stefan Strobel wieder gewählt. Da Karl Zeller aus Altersgründen ausschied, übernahm Thomas Maier seinen Posten als 2. KSM. Es gab weder Anträge noch neue Termine auf Kreisebene für 2021. Die Jahresberichte der einzelnen Abteilungen lagen in schriftlicher Form vor und wiesen nur wenig Substanzielles auf.

Die das ganze Jahr anhaltende Misere aufgrund der Corona-Pandemie konnte dem Mitgliederstand allerdings wenig anhaben: Nur 60 Mitglieder weniger waren es am 31. Dezember 2020: eine Person fehlte an 4000 Mitgliedern im Schützenkreis. Ein Hoffnungsschimmer für 2021.

Helmut Banschbach

Zurück zur Übersicht: Regionalsport

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL