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Tipp von VfR-Trainer Uwe Wolf: zum Frisör gehen

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Alexander Haag

Alexander Haag über das Virus, Verträge und eine Vorhersage

So unterschiedlich können die Verläufe sein: Tim Paterok stand im Auswärtsspiel bei Hessen Kassel erstmals wieder im Tor des VfR Aalen und lieferte eine Glanzvorstellung ab. Der 29-Jährige war der Garant für den 2:1-Sieg der Ostälbler. „Ich bin voll fit, habe keine Nachwirkungen“, sagt der Keeper. Ganz anders ist es beim zweiten VfR-Patienten: Daniel Stanese laboriert noch immer an der Folgen des Virus'. „Es geht ihm noch nicht gut, er hat jetzt einen Internisten aufgesucht“, sagt Trainer Uwe Wolf - und hofft, dass er seinen Innenverteidiger trotzdem bald wieder an Bord hat.

Wobei Daniel Stanese zuletzt erstklassig ersetzt wurde: durch Tim Schmidt. Der 19-Jährige, der im Sommer von der U19 des 1. FC Heidenheim zum VfR Aalen gewechselt ist, hat in Kassel gar sein erstes Ligator erzielt. „Bei so einer Flanke kann man den Ball nur noch ins Tor machen“, sagt Schmidt und bedankt sich damit bei seinem Teamkollegen Ali Odabas, der die Vorarbeit geleistet hat. Dass sich Schmidt in der Regionalliga jetzt durchgesetzt hat, freut ihn noch mehr als der Treffer. „Am Anfang hatte ich schon Schwierigkeiten, die Umstellung von der A-Jugend in den Aktivenbereich war riesig. Das stellt man sich nicht so vor“, sagt er und fügt hinzu: „Jetzt habe ich meine Chance bekommen, bin immer besser ins Spiel gekommen und habe mir meinen Stammplatz erkämpft.“

Trainer Uwe Wolf hat eine ganz andere Erklärung für das erste Saisontor seines Youngsters Tim Schmidt: „Ich habe ihm Anfang der Woche gesagt, dass er zum Frisör gehen und sich vorne die Haare schneiden lassen soll. Dann wird er auch ein Kopfballtor machen. Und siehe da: Er war beim Frisör, und er hat das Tor gemacht ...“

Bei der TSG Hofherrnweiler haben bereits die Planungen für die Saison 2022/2023 begonnen. Und es gibt bereits die ersten Erfolge zu vermelden. Die Spieler Kai Horlacher und Julian Köhnlein haben ihre Verträge beim Verbandsligisten vorzeitig um zwei Jahre bis Sommer 2024 verlängert. Das bestätigt Vorsitzender Achim Pfeifer. Verlängert hat auch der Kapitän: Johannes Rief bleibt der TSG mindestens für ein weiteres Jahr bis Sommer 2023 erhalten. „Das ist eine tolle Sache und sehr gut für diese Jahreszeit“, sagt Pfeifer. Und weitere Vertragsverlängerungen sollen schon bald folgen. „Wir gehen unsere Philosophie weiter: das bestehende Team zu halten und dieses punktuell zu verstärken“, sagt der Vorsitzende und stellt klar: „Wir machen nichts Verrücktes. Wir wollen nichts durcheinanderwirbeln, sondern den Teamgeist erhalten, auf Bestehendem aufbauen und dies weiter entwickeln.“

Das gilt auch fürs Trainerteam: Die TSG Hofherrnweiler will mit Trainer Patrick Faber und Co-Trainer Marc Ruppert in die Saison 2022/2023 gehen. „Wir haben uns bereits ausgetauscht, und ich bin optimistisch, dass wir mit beiden verlängern können“, sagt Vorsitzender Achim Pfeifer.

Nur noch gut eine Woche: Dann starten die Skispringerinnen in die neue Weltcup-Saison. Mit dabei: Anna Rupprecht vom SC Degenfeld. Die amtierende Mixed-Weltmeisterin hofft dann auf bessere Sprünge als beim Sommer-Grand-Prix, wo sie immer wieder mit Formtiefs zu kämpfen hatte. Wieder Teil der Mannschaft ist inzwischen auch Carina Vogt. Nach ihrer erneut monatelangen Verletzungspause kann die Olympiasiegerin des SC Degenfeld jetzt voll angreifen.

Daniel Stanese

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