Tobias Schroth verpasst knapp das Finale der Männer 

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Leichtathletik, Süddeutsche Meisterschaften, LG Staufen. Rechts Theresa Schnaufer (Nr. 935) und links daneben Liv Schulte (Nr. 937).

Leichtathletik, Süddeutsche Meisterschaften LG Staufen-Trainer Lutz Dombrowski freut sich über Bestleistungen.

Frankfurt.

Frankfurt/Kalbach war in diesem Jahr der Austragungsort der süddeutschen Meisterschaften der Jugend U18 und der Aktiven. Mit dabei war eine kleine Gruppe von vier Athletinnen und Athleten, welche die rot-weißen Farben der LG Staufen vertraten. Trainer Lutz Dombrowski zeigte sich zufrieden über die Ergebnisse, vor allem über die erzielten Bestleistungen.

 Einziger Vertreter der LG bei den Männern war Tobias Schroth über die 60m Hürden. In der vergangenen Woche musste er sich erstmals über die höheren Männerhürden beweisen, nachdem er in diesem Jahr erstmals in dieser Altersklasse startete. Dabei stellte er bereits eine neue Bestleistung auf und versuchte nun gegen die Konkurrenz aus Süddeutschland, sein Können erneut unter Beweis zu stellen. Das gelang ihm auch, mit 8,98 Sekunden konnte er die 9-Sekunden-Marke knacken und erneut eine neue persönliche Bestzeit aufstellen. Leider verpasste er dennoch knapp den Finallauf und landete am Ende auf dem neunten Rang.

 Ebenfalls bitter aus der Sicht der LG Staufen: Wegen des nicht genehmigten Starts von Michael Kucher über 400m, der mit seiner Zeit aus der Vorwoche mindestens Dritter geworden wäre, musste die LG auf eine Medaille verzichten. Auch für Luis Debler über 1500m in der U18 wäre eine Platzierung unter den ersten fünf möglich gewesen, leider fiel auch er und auch viele weitere Gmünder Athleten und Athletinnen den Ausschreibungsbestimmungen zum Opfer.

 Seine Trainingskameradinnen Liv Schulte und Theresa Schnaufer zeigten auf dieser Strecke jedoch in seiner Abwesenheit gute Leistungen und vertraten die Langstreckenläufer der Rot-Weißen mit Bravour. Schulte stellte in einem taktisch gut gelaufenen Rennen eine neue persönliche Hallenbestzeit auf, nach siebeneinhalb Runden stoppte die Uhr nach 5:12,41 Minuten. Am Ende landete sie auf dem achten Rang und darf sowohl mit der Zeit als auch mit der Platzierung mehr als zufrieden sein. Im gleichen Lauf stellte sich auch Schnaufer der Konkurrenz, nach zehntägiger Quarantäne war für sie das Training in den Tagen vor dem Wettkampf nur eingeschränkt möglich. Dennoch machte Sie das Beste aus den vorliegenden Bedingungen und verbesserte auch ihre Bestzeit über die 1500m, 5:48,07 Minuten bedeuteten Rang elf.

 Erstmals auf süddeutscher Ebene startete Nelly Sohn, die in dieser Saison bereits mit guten Ergebnissen glänzte. Noch etwas aufgeregt und nervös über die neuen Eindrücke dieser Meisterschaften, kam sie nicht ganz an ihre Bestleistung über 60m Hürden aus der Vorwoche heran. Dennoch war der Wettkampf wichtig, um als junge Athletin Erfahrungen zu stellen. Außerdem trat sie im Hochsprung an. dabei machte sie ihre Sache ebenfalls gut und bewegte sich hier im Bereich ihrer Bestleistung. Mit 1,50 Metern und Rang neun lieferte sie neben dem guten Lauf über die Hürden insgesamt eine gute Leistung ab.   

 Ergebnisse:

Männer:

60m Hürden: 9. Schroth 8,98 sek

 Weibliche Jugend U18:

1500 m : 8. Schulte 5:12,41 min - 11. Schnaufer 5:48,07 min

60 m Hürden: 16. Sohn 9,78 sek

Hochsprung: 9. Sohn 1,50 m

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