Topgegner vor der Brust

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Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach (blau) will nach dem Pokal-Aus gegen den SSV Ehingen-Süd (Bild) am Samstag das Ruder gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen wieder auf Sieg drehen.

Die TSG empfängt den Dritten Calcio Leinfelden-Echterdingen.

Hofherrnweiler. Nur vier Tage nach der Pokalniederlage gegen den SSV Ehingen-Süd steht für die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach bereits die nächste harte Aufgabe ins Haus. Am Samstag um 14.30 Uhr reist mit Calcio Leinfelden-Echterdingen ein Spitzenteam der Liga an.

Die Mannschaft befindet sich derzeit auf Rang drei im Tableau. In der nach 14 Spieltagen immer noch engen Liga stehen die Grün-Weiß-Roten mit 26 Punkten allerdings nur drei Punkte vor der TSG auf Platz sieben. Verstecken muss man sich in der Aalener Weststadt also beileibe nicht. Zumal die Mannschaft von Trainergespann Patrick Faber und Marc Ruppert in den bisherigen Spielen gegen Spitzenteams in dieser Saison stets siegreich das Feld verließ. Sowohl im Derby gegen Essingen als auch gegen Normannia Gmünd holte die TSG drei Punkte und stellte damit den beiden Teams ein Bein.

Entscheidend dürfte am Samstag unter anderem auch die Frage sein, wie die Mannschaft vom Sauerbach die Strapazen aus dem Pokalfight am Dienstag verkraftet hat. Nach souveräner erster Halbzeit wurde die TSG in Abschnitt zwei passiv und unterlag nach 2:0-Führung noch mit 2:3. Die Tatsache, dass man Ehingen-Süd nach der lethargischen Phase ab der 75. Minute wieder komplett in die Defensive drängen konnte und sich Chance um Chance erspielte, gibt Anlass zur Hoffnung.

Calcio konnte sich unter der Woche hingegen bereits voll auf die Auswärtsaufgabe in Aalen vorbereiten. Mit einem Unentschieden zuletzt gegen Pfullingen und einer 0:4-Klatsche gegen die Normannia lief es für das Team von Coach Sezgin Karabiyik allerdings nicht wie gewünscht.

Beim Spiel auf dem neuen Rasenplatz in Hofherrnweiler werden die Hausherren einmal mehr auf Jonas Christlieb und Samuel Schwarzer verzichten müssen. Ob es für Jeton Avdyli schon wieder für einen Platz im Kader reicht, wird sich noch herausstellen.

Zum Abschluss der anstrengenden Woche hat Coach Patrick Faber also einen relativ großen Kader zur Verfügung.

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