Tor in St. Gallen ist zu hoch

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Kuriose Szenen ereigneten sich kurz vor dem Qualifikationsspiel zur Fußball-WM zwischen Schweiz und Litauen am Sonntagabend im Stadion Kybunpark in St.

Kuriose Szenen ereigneten sich kurz vor dem Qualifikationsspiel zur Fußball-WM zwischen Schweiz und Litauen am Sonntagabend im Stadion Kybunpark in St. Gallen. Wenige Minuten vor Anpfiff untersuchten FIFA-Offizielle die Tore und bemerkten, dass etwas mit der Höhe nicht stimmt. Messungen ergaben, dass die Tore anstelle der erlaubten 2,44 Meter-Höhe um fünf Zentimeter zu hoch sind. Um den Anpfiff zu ermöglichen, wurden die alten Gehäuse durch regelkonforme ausgetauscht, wodurch der Anpfiff erst um 21 Uhr erfolgte. Jetzt stellt sich die Frage: Waren die Tore des FC St. Gallen, dessen Cheftrainer der Böbinger Peter Zeidler ist, über die ganze Saison schon zu hoch?

In der Schweizer 1. Liga belegt Zeidlers Club derzeit Rang 8. Der FC Basel liegt vier Punkte weiter vorne in der Tabelle auf Rang 4. In der Vorstandsetage rumort es bei den Baselern. Möglicherweise kommt mit David Degen ein neuer Mann an die Macht. Dann, so die Gerüchte, soll Peter ZeidlerKronfavorit für die Nachfolge des glücklosen FCB-Cheftrainers Ciriaco Sforza sein. Zeidler selbst äußert sich nicht dazu. Nur soviel sagt er: "Ich bin voller Überzeugung Trainer des FC St. Gallen."

Die Hoffnung auf einen erfolgreichen März erfüllte sich für den Handball-Bundesligisten MT Melsungen nicht. Nachdem das Team in der Handball-Bundesliga gegen Erlangen und bei Nordhorn-Lingen gewonnen hatte, gab es am Donnerstag gegen HBWBalingen-Weilstetten mit dem 24:25 eine unerwartete und schmerzvolle Heimpleite. Der Gmünder Kai Häfner, der das Melsunger Trikot trägt, musste wegen einer Aduktorenzerrung passen. Und er wurde schmerzlich vermisst. "Seine Routine hat gefehlt", sagte Kreisläufer Marino Maric. Ohne die klugen Pässe Häfners entwickelte die MT vom Kreis und von Rechtsaußen nicht die nötige Gefahr. Speziell Timo Kastening profitiert sonst ungemein von den Anspielen seines Nationalmannschaftskollegen. Am Donnerstag bekam der Handballer des Jahres 2019 kaum noch Bälle. Gegen die Eulen Ludwigshafen musste Melsungen am Sonntag mit Kai Häfner, Finn Lemke und Arnar Arnarsson gleich auf drei seiner Nationalspieler verzichten. Das Match gewannen die MT dennoch 30:27.

"Beim Abgang vom Reck kam der Boden etwas schneller als gedacht", blickt Wetzgaus Nationalmannschaftsturner Andreas Toba auf die erste Quali für die EM Ende April in Basel zurück, als er hinter Lukas Dauser Zweiter wurde. "Es hat Spaß gemacht, endlich wieder einen Wettkampf zu turnen und es wird Zeit zu zeigen, dass ich noch viel besser bin, als viele denken." Teil zwei der EM-Quali ist am 11. April. Da gibt's die nächste Möglichkeit dazu. Werner Röhrich

Peter Zeidler
Kai Häfner
Andreas Toba

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