Trainer Bosch trotz 0:3-Niederlage zufrieden

+
Die DJK Gmünd hat gut gespielt, gereicht hat es aber nicht.

Die DJK Gmünd verliert im Auftaktspiel klar beim TV Villingen.

Villingen Am Ende war es zwar die erwartete 0:3-Niederlage beim TV Villingen, dennoch ist man bei der DJK zufrieden. In zwei Sätzen machte man es dem Aufstiegsfavoriten schwer und konnte über die großen Personalprobleme hinwegblicken lassen.

So reiste die DJK in Notbesetzung zum TV Villingen. Alisia Weber und Pia Arnholdt aus der Stamm-Sechs fielen aus, weitere Spielerinnen fehlten sowieso längerfristig. So musste sich die neu zusammengewürfelte Sechs im ersten Satz erst einmal finden. Villingen schlug mit Druck auf und: „wir waren noch nicht im Spiel“, so DJK-Trainer Hannes Bosch. Dementsprechend klar war die Angelegenheit beim 25:13 für den Gastgeber.

Auch im zweiten Satz verlief der Beginn relativ deutlich, doch die DJK pirschte sich heran. Hanna Arnholdt stabilisierte die Annahme deutlich, Antonia Haag blockte gut. So kam die DJK beim 17:16 auf einen Punkt an die Villingerinnen heran, konnte den Druck aber nicht konstant aufrechterhalten. Letztlich zogen die in Vollbesetzung angetretenen Gastgeberinnen aber wieder zum 25:21 davon.

Im dritten Satz war die DJK nun besser im Spiel. Der Anfang begann sehr eng, ehe Villingen leicht davon zog. Dann setzten die Gmünder Einhörner aber zur Aufholjagd an und ließen den Abstand Richtung Satzende immer weiter schmelzen. Beim 24:22 hatte Villingen zwar erstmals einen Matchball. Hannes Bosch brachte hier die groß gewachsene Hannah Werner für Zuspielerin Paloma-Rebecca Kraft rein. Dieser Wechsel machte sich bezahlt, Werner holte im Block den Punkt für die DJK zum 23:24. Auch im zweiten Ballwechsel konnte Hannah Werner zweimal den Ball der Villingerinnen blocken und damit deren Angriff zur Verzweiflung bringen, doch die stark spielende Heimmannschaft sicherte immer wieder den Ball in den eigenen Reihen und schlug nun zum dritten Mal in den Block. Der Ball sprang von Werners Händen knapp ins Aus zum 25:23 für Villingen. „Hier hat dann eben etwas Glück gefehlt, was will man machen, wenn man eigentlich alles richtiggemacht hatte“, so Trainer Hannes Bosch.

Svenja Baur ausgezeichnet

Somit konnte die DJK weder einen Satz, noch einen Punkt in Villingen entführen, doch der Trainer zeigte sich trotzdem zufrieden. „Ich bin sehr zufrieden. Wir haben uns gegen diese gute Mannschaft stark präsentiert. Vor allem konnten Spielerinnen, die sonst vielleicht nicht in der Startformation stehen sich beweisen und Spielpraxis sammeln.“ Svenja Baur wurde nach dem Spiel zur MVP (Most Valuable Player) gewählt.

Bosch blickt nun schon auf das Rückspiel: „wir haben nun einen riesigen Vorteil. Wir kennen Villingen in Vollbesetzung und können uns auf die vorbereiten. Die kennen uns aber nur mit dezimierter Mannschaft, das ist ein großer Vorteil.“

Villingen - DJK Gmünd 0:3


DJK: Paloma-Rebecca Kraft, Svenja Baur, Julia Stangl, Patricia Humboldt, Franziska Rettenmaier, Hannah Werner, Celine Feichtinger, Antonia Haag, Stefanie Grün, Jule Nanz, Anja Plewe.

Zurück zur Übersicht: Regionalsport

WEITERE ARTIKEL

Kommentare