Trainer Steffen Mädger bleibt der SG Bettringen treu

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Der Trainer bleibt an Bord: Steffen Mädger (rechts) hat seinen Vertrag bei der SG Bettringen pünktlich zu Weihnachten verlängert - sehr zur Freude des Sportlichen Leiters Oliver Glass.
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Der Fußball-Landesligist verlängert den Vertrag mit seinem Trainer um ein jahr - auch im Falle eines Abstiegs.

Schwäbisch Gmünd-Bettringen. Der eine geht, der andere bleibt: Während Oliver Glass sein Amt als Sportlicher Leiter im Januar abgibt, bleibt Steffen Mädger der SG Bettringen über die Saison hinaus treu. Der Trainer hat seinen Vertrag beim Landesliga-Aufsteiger nun um ein weiteres Jahr verlängert. Er geht dann im Sommer in seine dritte Saison.

Oliver Glass feiert an diesem Samstag nicht nur Weihnachten, sondern auch seinen Geburtstag. Und ein vorzeitiges Geschenk gab's auch: Steffen Mädger bleibt der SG Bettringen als Trainer erhalten - egal, ob der Aufsteiger in der kommenden Saison in der Landesliga oder Bezirksliga spielt. „Natürlich hoffen wir alle, dass uns der Klassenerhalt gelingt, aber auch im Falle eines Abstiegs wollen wir auf jeden Fall mit Steffen weiterarbeiten“, sagt Glass und fügt hinzu: „Das ist ein tolles Zeichen, das Steffen gesetzt hat. Mit dieser frühzeitigen Zusage haben wir Planungssicherheit. Wir sind sehr zufrieden mit seiner Arbeit, die Mannschaft entwickelt sich stetig weiter und hat unter ihm den nächsten Schritt gemacht.“ Und Glass blickt dann nach vorne: „Auch in der kommenden Runde kommen wieder einige talentierte U19-Spieler aus unserer Jugend. Steffen hat besondere Stärken in der Entwicklung junger Spieler. Gemeinsam wollen wir das Potenzial dieser Spieler fördern.“

Mädger: Wir packen das!“

Steffen Mädger selbst stellt klar, dass „in der jungen Truppe noch sehr viel Potenzial steckt“. Deshalb sei auch die Ligazugehörigkeit nicht relevant für die Vertragsverlängerung gewesen. „Das Team und jeder Spieler kann noch viel mehr erreichen. Da bin ich mir sicher. Dies zu entwickeln, ist mein Ding. Meine Reise ist hier noch nicht zu Ende“, sagt er. Und fügt hinzu: „Natürlich macht die Landesliga richtig Spaß. Wir gehören auch in diese Liga und werden alles versuchen, um uns die nötigen Punkte für den Nichtabstieg zu sichern.“ Aktuell rangiert der amtierende Bezirksliga-Meister nach 19 Spielen mit 20 Punkten auf dem 15. Tabellenplatz - drei Punkte hinter dem Relegationsplatz. „Ich bin mir sicher, dass wir das packen“, sagt der Trainer selbstbewusst.

Er selbst fühle sich bei der SG Bettringen rundum wohl. „Das ist ein familiärer Verein, der mir viel Rückhalt gibt. Hier kann ich in Ruhe arbeiten, das gefällt mir“, sagt der Trainer, der zuvor beim TV Straßdorf unter Vertrag war.

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