Trotz Energiekrise: Die Duschen und Flutlichter im Sport bleiben an

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Deutliche Worte und klare Bekenntnisse: Bürgermeister Christian Baron hat bei der Hauptversammlung des Stadtverbandes Sport für die Stadt Gmünd gesprochen.
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Gmünds Erster Bürgermeister Christian Baron sorgt bei der Hauptversammlung des Stadtverbandes Sport trotz Energiekrise für viel Zuversicht.

Schwäbisch Gmünd. Auf Corona folgt die Energieproblematik: Die aktuellen Krisen waren ein zentraler Punkt bei der Hauptversammlung des Gmünder Stadtverbandes. Und die wirken sich auch auf den Sport aus. Bürgermeister Christian Baron sagt, dass „wir bei der Gesundheit der Kinder ein handfestes Problem haben, das sich nicht so einfach lösen lässt“.

Entscheidend sei deshalb, dass „wir wieder Normalität schaffen“. Heißt: dass die Sportangebote wieder so aufrecht erhalten werden wie vor Corona. „Unser Anspruch darf nicht geringer sein, als dass jedes Kind in Gmünd lesen, rechnen, schreiben und schwimmen kann“. Der Spaß am Sporttreiben müsse wieder vermittelt werden, sagt der Erste Bürgermeister. Dazu sei es auch zwingend nötig, dass „wir durch die Energiekrise nicht noch eine große Zumutung über den Sport kommen lassen“. Baron sagt zwar, dass die Absenkung der Temperaturen in den Sportstätten nicht vermieden werden kann. Aber: „Wenn es so bleibt wie jetzt, werden die Duschen und Flutlichter in Betrieb bleiben. Dann können wir auch den Sportbetrieb weiter aufrecht erhalten.“ Erfreuliches gebe es auch beim Thema Infrastruktur. „Wir haben jetzt den Sanierungsbedarf an den Sporthallen zusammengestellt. Und ich bin zuversichtlich, dass wir noch im Jahr 2022 mit der Sanierung und Weiterentwicklung des Hallenbades beschäftigen.“

Differenzen trüben die Stimmung

Auch Sebastian Fritz (Linke) als Vertreter des Gemeinderats hofft, dass „es uns in der Energiekrise gelingt, die Sportstätten offen zu halten“. Fritz warnt außerdem davor, das „energieintensive Hallenbad zu schließen“. Vielmehr müsse das Ziel sein, „ein Bad für alle Nutzungsgruppen zu erschwinglichen Preisen hinzubekommen“. Der aktuelle Zustand im Hallenbad sei auch angesichts des hohen Energieverbrauchs „keine Lösung“. Unglücklich ist Fritz über die Situation beim TSB Gmünd. „Die aktuellen Differenzen trüben die Stimmung. Ich hoffe, dass wir im Sinne der Kinder bald durchstarten können.“

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