Trotz Kampf unglücklich verloren

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Die Heubacher verloren knapp.

Handball, Bezirksliga: Der 1. Heubacher Handballverein muss gegen den TV Altenstadt mit 21:22 geschlagen geben.

Geislingen.

Unter denkbar schlechten Voraussetzungen trat der 1.HHV in der Michbelberghalle Geislingen gegen die Verbandsligareserve des TV Altenstadt an. Wegen der angeschlagenen Frey und Hieber und der sowieso fehlenden Langzeitverletzten mussten Felix Bittermann, Jonas Schmidinger und Marvin Junker aus der Dritten und Martin Betz aus der zweiten Mannschaft in die Bresche springen und den Heubacher Kader auffüllen. Entsprechend schwer tat man sich zu Beginn vor allem in der Offensive. Weniger Anlaufprobleme hatte dafür die Defensive und so konnte man bis zum 3:3 in der siebten Minute mithalten. Doch so nach und nach erhöhte sich die Fehleranzahl im HHV-Spiel und vor allem die eklatante Abschlussschwäche erlaubte es der jungen Altenstädter Truppe, auf 9:5 davon zu ziehen. Bis zum 11:9 konnten die Rosensteiner noch dranbleiben, doch weitere technische Fehler und fahrige Abschlüsse erlaubten es den Hausherren bis zur Halbzeit auf 15:10 zu stellen.

 

Nach dem Wechsel wurde es zunächst nicht besser und der TVA konnte beim 17:11 in der 32. Minute sogar auf sechs Tore davonziehen. Dem Heubacher Anhang schwante böses. Doch so nach und nach berappelte sich der zusammengewürfelte Heubacher Haufen, bekam den Gegner immer besser in den Griff und konnte durch Schneider, Betz, Fauser und Wanzek vom Punkt, den 18:16 Anschluss herstellen. Als es dem HHV bis zur 48. Minute sogar gelang den 19:19 Ausgleich zu erzielen, schien das Spiel gekippt. In den nächsten Minuten taten sich beide Mannschaften sehr schwer Tore, zu erzielen und so stand es in der 54. Minute beim 20:20 weiterhin Unentschieden. In der jetzt anbrechenden „Crunch-Time“ fehlte den HHV-Protagonisten wie so oft die nötige Cleverness und auch ein wenig das Matchglück. Die Gastgeber dagegen blieben hier cooler und zogen bis zur 57. Minute auf 22:20 davon. Genug Zeit eigentlich, um zumindest ein Unentschieden zu schaffen. Doch weitere technische Fehler und wenig zwingende Abschlüsse verhinderten das absolut mögliche Erfolgserlebnis. So gelang es lediglich, dem vom Punkt sicheren Wanzek, Sekunden vor dem Ende per Siebenmeter für das, aus Heubacher Sicht sehr enttäuschende 22:21 zu stellen.

 

Es spielten: Girrulat (Tor), Betz (2), Bittermann, H. Schneider (3), Frey, Fauser (4), Wanzek (5/4), Schäffer (1), V. Hieber (1), Schmid, L. (1), Schmidinger (1), Maier (3), J. Hieber, Junker.

 

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