TSB Gmünd gegen Drittliga-Absteiger

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Kämpfen, Beißen, Siegen: Der TSB Gmünd will im Spiel gegen die TSG Söflingen punkten.

„Es läuft nicht von alleine“: Mit Tempo, Spaß und Heimstärke zum großen Ziel im Spiel gegen die TSG Söflingen.

Schwäbisch Gmünd

Nach dem gelungenen Saisonstart inklusive dem emotionalen Erfolg in Konstanz strotzt der TSB Gmünd nur so vor Selbstvertrauen. Am Samstag um 19.30 Uhr gastiert der aktuell punktgleiche Drittliga-Absteiger TSG Söflingen mit dem letztjährigen TSB-Tormann Devin Immer in der Großen Sporthalle.

Zwei Siege und erst eine Niederlage – trotz dem Umbruch im Sommer ist der TSB Gmünd sogar besser aus den Startlöchern gekommen als in der Vorsaison,. Nicola Rascher ist einer von vielen Akteuren, der bislang nahtlos an diese Leistungen anknüpft und in seiner neuen Rolle als Kapitän vorangeht. „Wir merken alle, dass mit dem nötigen Selbstvertrauen alles viel leichter von der Hand geht“, sagt der Rückraumspieler, der mit 26 Toren (davon 14 Siebenmeter) sogar die Oberliga-Torschützenliste anführt. Letztlich sei das nicht mehr als eine Momentaufnahme – was auch für den sechsten Tabellenplatz gilt, den der TSB nach drei Spieltagen inne hat.

Mit 4:2 Punkten auf der Habenseite können die Gmünder nun zwar ein Stück befreiter aufspielen. Allerdings gilt es die positive Bilanz weiter aufrecht zu erhalten, um sich gemäß der eigenen Zielsetzung von den sechs festen Abstiegsplätzen fernzuhalten. Angesichts der dünnen Personaldecke kamen die beiden Auswärtspunkte sogar durchaus überraschend.

Mit einer breiten Brust fiebern die Jets nun ihrem zweiten Auftritt vor eigenem Publikum entgegen. Dennoch hatte Cheftrainer Michael Stettner unmittelbar nach dem Sieg in Konstanz ganz bewusst den mahnenden Zeigefinger gehoben: „Wenn wir jetzt denken, dass uns alles von alleine zufliegt, dann sind wir komplett auf dem Holzweg.“ Denn immerhin gibt mit der TSG Söflingen am Samstag ein langjähriges Oberliga-Spitzenteam seine Visitenkarte in Gmünd ab. Dabei kommt es auch zum Wiedersehen mit Devin Immer, der in der vergangenen Saison noch für den TSB zwischen den Pfosten stand.

Hinter Immers neuem Verein liegt ein einjähriger Ausflug in die 3.Liga, vergebens stemmte sich das Team aus dem Ulmer Stadtteil gegen den direkten Wiederabstieg. Das Ziel allerdings ist klar formuliert: Mit einer interessanten Mischung aus Nachwuchsspielern und Routiniers, darunter der nach einjähriger Verletzungspause zurückgekehrte Spielmacher Aaron Mayer (früher MTG Wangen), soll es über kurz oder lang zurück in die Drittklassigkeit gehen. Bislang wechselten sich allerdings Licht und Schatten ab: Auf einen überzeugenden 35:33-Heimerfolg gegen den Vorjahresdritten Herrenberg folgte eine 27:36-Schlappe in Konstanz, zuletzt mühte sich die TSG zu einem 34:28-Sieg beim noch punktlosen Aufsteiger TuS Altenheim.

Der Auswärtserfolg wurde von TSB-Co-Trainer Volker Haiser im Videostudium derweil noch einmal unter die Lupe genommen: „Unser Tempo ist der Schlüssel zum Erfolg. Nicht nur gegen Söflingen, sondern in der ganzen Saison.“ Lediglich Youngster Jonas Schwenk und Philipp Schwenk werden fehlen.

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