TSB Gmünd will die Rekord-Punktzahl

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Der TSB Schwäbisch Gmünd (am Ball: Marian Rascher) will die letzten drei Spiele der Saison gewinnen.

Gmünd will Platz vier in der Tabelle und guten Abschluss erreichen.

Schwäbisch Gmünd. Kurz vor Saisonende kommt der TSB Gmünd auf dem Zahnfleisch daher, hat aber weiterhin seinen eigenen Punkterekord vor Augen. Beim vorletzten Heimspiel an diesem Samstag um 19.30 Uhr in der Großen Sporthalle dürfen sich die Zuschauer auf einen rasanten Schlagabtausch mit der jungen Mannschaft des TV Bittenfeld II einstellen.

Nachdem der TSB sowohl gegen den Abstiegskandidaten TSV Birkenau (28:36) als auch gegen den designierten Meister SG Köndringen/Teningen (27:34) leer ausging, bietet sich dem Tabellensiebten nun die Chance, verloren gegangene Plätze wieder gut zu machen. Drei Niederlagen am Stück gab es in der sich dem Ende zuneigenden Amtszeit von Dragos Oprea noch nie. „Das würde uns nicht umwerfen, aber wir wollen es unbedingt verhindern“, sagt der Trainer mit Blick auf diese Statistik und fügt an: „Die Saison ist noch nicht abgeschlossen, es geht für uns immer noch um sehr viel.“ Nur ein Sieg fehlt den Jets, um ihren bestehenden Rekord von 34 Oberliga-Punkten aus der Saison 2016/17 einzustellen. Diesen sogar zu überbieten, stellt in Opreas Augen ein mehr als reizvolles Ziel für die letzten drei Spiele dar.

Oberflächlich betrachtet ließ sich die jüngste Schlappe gegen Köndringen/Teningen zwar verschmerzen. Insgesamt war sein Team zu weit vom eigenen Optimum entfernt, um dem künftigen Drittligisten ein Bein zu stellen. Deutlich schlimmer wiegt allerdings der Verlust von Patrick Watzl. Der 19-jährige Linkshänder, den Oprea aufgrund seiner steilen Entwicklung als „eines der Zugpferde“ für die Zukunft unter seinem Nachfolger Michael Stettner sieht, zog sich nach nicht einmal drei Minuten eine Knieverletzung zu. Am Donnerstag folgte die schlimme Diagnose: Kreuzband- und Meniskusriss, mehrere Monate Pause.

Mehrere Verletzte

Schon als Eric Zimmermann in Birkenau vom Feld humpelte, beschlich den Trainer das ungute Gefühl, dass für den jungen Linksaußen die Saison vorzeitig beendet sein könnte. Eine Woche später stand Zimmermann dann wieder auf der Platte und steuerte sechs Tore bei – allerdings weiterhin gehandicapt durch Schmerzen am Schienbein.

Die beiden Youngster sind derzeit nicht die einzigen Sorgenkinder. Auch bei Wolfgang Bächle hat sich die Belastung der vergangenen Monate bemerkbar gemacht, aufgrund von Knieproblemen verpasste er die zweite Halbzeit gegen Köndringen und konnte nur sporadisch mittrainieren. Ein Ausfall des Rechtsaußen würde extrem schwer wiegen. Mit Sven Petersen wäre dann nur ein einziger Linkshänder übrig, der aber berufsbedingt die gesamte Trainingswoche verpasste. Zusätzlich fehlt Kreisläufer Jonas Waldenmaier am Samstag aus privaten Gründen.

Auf der Suche nach Alternativen blickt Oprea deshalb ins Perspektivteam, das sich nach der Bezirksklassen-Meisterschaft bereits in die Sommerpause verabschiedet hat. Die meisten Nachwuchstalente – unter anderem Florian Krazer oder Vincent Pick – trainieren nun im Oberliga-Team mit und könnten eine Option darstellen.

Dennoch will sich der TSB nicht einfach nur noch über die Ziellinie schleppen. Sich noch einmal als Einheit zusammenzuraufen und „die letzten drei Spiele gewinnen“, so lautet die Ansage des Trainers.

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