TSB siegt trotz erneuter Schwächen

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TSB - Weilstetten

Im Heimspiel gegen den TV Weilstetten feiern die Mannen von Dragos Oprea einen 32:30-Sieg. Nach einer starken ersten Halbzeit müssen sie am Ende wieder bangen.

Schwäbisch Gmünd

Es ist geschafft. Der TSB Schwäbisch Gmünd hat den ersten Saisonsieg eingefahren. Gegen den TV Weilstetten hieß es 32:30 (18:13) für das Team von Dragos Oprea. „Die Zuschauer haben gesehen, was passiert, wenn wir an unser Konzept halten“, sagte der TSB-Trainer nach dem Spiel.

Marian Rascher eröffnete nach anderthalb Minuten das torreiche Spiel. Nach zwei 7-Meter-Toren von Weilstettens Daniel Naumann setzten die Gastgeber nach. Besonders die beiden Halbspieler Sven Petersen und Nicola Rascher setzten sich mit tollen Aktionen in Szene. Gepaart mit einigen Paraden von Sebastian Fabian lagen sie nach acht Minuten mit 6:3 in Führung.

Mit der Einwechslung von Noa-Gabriel Alilovic wurden die Gäste dann besser. Nach seiner Einwechslung erzielte er prompt die nächsten drei Tore für sein Team. Kapital konnten sie daraus aber zunächst nicht schlagen, da die Abwehr noch nicht im Spiel war. Das gelang erst Mitte der ersten Hälfte, als sie mit einem Doppelschlag von Alilovic und Felix Saueressig auf 8:9 verkürzten. Dem TSB-Angriff fehlte in der Phase die Ideen.

Eine Zeitstrafe gegen Alilovic nutzte das Oprea-Team, um die Führung wieder auszubauen. Marian Rascher erhöhte per Doppelschlag auf 13:10 (20.). In der Folge nahm TV-Trainer Felix Euchner eine Auszeit und wollte sein Team neu einstellen. Die half aber mehr den Gastgebern, die bis zur Halbzeit ihre Führung auf 18:13 ausbauten.

Besonders in Torlaune war Nicola Rauscher, der vier weitere Tore bis zur Pause erzielte und sein Torkonto damit auf neun hochschraubte. „Ich habe einfach meinen Stiefel runtergespielt und gewusst, dass die Bewegungen passen“, schilderte er seine Leistung.

Nach der Pausen drehten dann die Gäste auf. Zweimal Alilovic und einmal Naumann verkürzten die Führung auf 16:18. Zimmermann hielt den Abstand mit zwei Toren dann zwar bei drei Treffern, aber in der 41. Minute war Weilstetten durch ein Tor von Luk Bartsch auf 19:20 dran.

Zwar stellte der TSB durch einen Zwischenspurt nochmal auf 24:20, doch die Gäste hatten nun Blut geleckt. Oprea rief daher sein Team bei 24:22 zu einer Auszeit zusammen. „Wir haben gesagt: 'Leute, Kopf zusammenreißen' und sind wieder in unseren Rhythmus gekommen“, erklärte Nicola Rauscher.

So konnte das Oprea-Team die Führung in den kommenden Minuten bei zwei Toren halten. Zehn Minuten vor Schluss gab es dann aber den nächste personelle Rückschlag. Tom Abt blieb nach einer Abwehraktion mit einer blutenden Nase liegen. „Ich habe noch nie eine solche Nase gesehen“, meint Oprea, der sich zu „150 Prozent“ sicher ist, dass Abt ein Nasenbeinbruch hat.

Sechseinhalb Minuten vor Schluss war es dann passiert: Weilstettens Tim Singer erzielte beim 29:29 den ersten Ausgleich seit dem 3:3 in der sechsten Minute. Doch dann wurde der eingewechselte TSB-Keeper Daniel Mühleisen zum Faktor. Er hielt gleich fünf Bälle der Gäste und gab damit seinem Team den entscheidenden Impuls. Nicola Rascher und Zimmermann sorgten im Angriff dann für 32:30-Heimsieg.

TSB: Fabian, D. Mühleisen - N. Rascher (12 Tore), Petersen (5), Zimmermann (5), M. Rascher (4/2 7m), Bächle (3), Abt (2), Waldenmaier (1), S. Mühleisen, Waibel, Pleißner, P. Schwenk

Ich habe noch nie eine solche Nase gesehen.“

Dragos Oprea, Trainer TSB Schwäbisch Gmünd
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